Internationaler Wettbewerb für Hut-Skulpturen
Hüte sind wie Skulpturen

Münster -

Gut behütet ist die eine Seite, Ana Ehling und Melanie Laukamp wollen mehr. Die beiden Hut-Spezialistinnen rufen zu einem internationalen Wettbewerb auf, bei dem Hut-Skulpturen eine Rolle spielen.

Sonntag, 18.06.2017, 14:00 Uhr
Ana Ehling und Melanie Laukamp (r.) starten den internationalen Wettbewerb „Hut Skulpturen“. Die Werke sollen ab 10. September in der Galerie von Kolja Steinrötter gezeigt werden.
Ana Ehling und Melanie Laukamp (r.) starten den internationalen Wettbewerb „Hut Skulpturen“. Die Werke sollen ab 10. September in der Galerie von Kolja Steinrötter gezeigt werden. Foto: Matthias Ahlke

Ana Ehling und Melanie Laukamp sind zwei kreative Köpfe. Beide Frauen sind gut behütet, verstehen es, mehrere Jobs unter einen Hut zu bringen. Ana Ehling (56) ist mit einer halben Stelle Lehrerin am Gymnasium Arnoldinum in Steinfurt. Wenn sie Zeit hat, widmet sie sich als Designerin ihrer Hutkunst. Melanie Laukamp (43) ist Modistenmeisterin, Mediengestalterin und Mutter von zwei Töchtern. Jetzt feilt sie parallel an ihrer Selbstständigkeit. Im Herbst möchte sie ihr eigenes Hut-Atelier eröffnen. Das Hut-Thema lässt die beiden Frauen einfach nicht los. „Hüte sind wie Skulpturen“, sagen sie und haben darum einen internationalen Hutwettbewerb ausgelobt.

Die Skulptur-Projekte inspirieren Ana Ehling und Melanie Laukamp. Am 25. November feierten sie im Kreis von Mode-Machern die Schutzpatronin der Modisten, die Heilige Katharina. „Die launige Idee kam uns auf dem Nachhauseweg“, erzählt Ana Ehling. Die 56-Jährige freut sich auf den Wettbewerb, den die Initiatorinnen per Flyer und online auf den Weg gebracht haben.

Skulptur-Projekte

 

Hutdesignerin Ana Elling

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  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning
  • Ana Elling hat bestimmt einen der verstecktesten Läden in der Stadt. Eingang durch den Garten an der Gartenstraße. Foto: Günter Benning

 

Inspiriert vom Hat-Walk

Ab dem 1. August rechnen die Münsteranerinnen mit ersten Hut-Sendungen. Vielleicht auch aus London. Von der dortigen Hutmacher-Innung gab es schon Lob für die Idee.

Abgabeschluss ist der 5. September. Ab 10. September werden die Hüte in der Galerie von Kolja Steinrötter, Rothenburg 14-16, in Münster ausgestellt.

„Wir möchten die kreative und künstlerische Seite unserer Arbeit zeigen“, sagen die Hut-Designerinnen. „Ein tolles Thema“, davon ist Ana Ehling überzeugt. Erst recht nach ihrem Besuch zusammen mit ihrer Ausbilderin aus dem niederländischen Soest, Marianne Jongkind bei einem Hat-Walk in Barcelona. Schon dort spürte sie Interesse an der Idee für ausgebildete Hut-Designer und für Modisten.

Handwerkliche und künstlerische Kriterien entscheidend

Die Jury wird die handwerklichen und künstlerischen Aspekte beurteilen. Die Designerinnen rechnen mit gewagten Modellen, so wie sie mitunter auch von Herzogin Kate in England getragen werden. „Mit einer Selbstverständlichkeit“, freuen sich Ana Ehling und Melanie Laukamp über die Werbeikone.

Hüte lassen die Hut-Spezialistinnen aus Münster nicht mehr los. Wenn es einen gepackt hat, sagt Melanie Laukamp, dann könne sie sich jedenfalls ein Leben ohne Hut nicht mehr vorstellen.

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