„Treibgut“-Festival
Herzblut für handgemachte Musik

Münster -

Sommer, Sonne, „Treibgut“: Die Festivalreihe startet wieder – am 1. Juli (Samstag) im Schlossgarten-Pavillon. In diesem Jahr wartet „Treibgut“ gleich mit sieben Veranstaltungen auf. Über 24 Künstler und Künstlerinnen aus dem Bereich Singer-Songwriter werden bei den Veranstaltungen erwartet.

Dienstag, 20.06.2017, 11:00 Uhr
Das „Treibgut“-Festival hat seine Wurzeln im münsterischen Hafen, zog dann aber zum Schlossgarten-Pavillon um.
Das „Treibgut“-Festival hat seine Wurzeln im münsterischen Hafen, zog dann aber zum Schlossgarten-Pavillon um. Foto: Andre Eversloh

Bereits im dritten Jahr biete das „Treibgut“-Festival unter dem Motto „Schöne Musik an schönen Orten“ handgemachte, gefühlvolle Musik in einem besonderen Rahmen, heißt es in einer Ankündigung der Organisatoren. Diese haben es sich zur Aufgabe gemacht, akustischer Songwriter-Musik eine besondere Bühne zu geben. Jedes Konzert wird durch zwei münsterische Newcomer eröffnet, gefolgt von einem regional in der Szene etablierten Künstler. Den Abschluss bildet ein überregionaler Musiker. Der Eintritt bei allen Veranstaltungen ist frei.

Die Idee, ein Boot als schwimmende Bühne zu nutzen, kam Veranstalter Frank Romeike 2014, als er am Hafen entlangspazierte und dort ein vor Anker liegendes Hausboot entdeckte. Der Einfall wurde sofort in die Tat umgesetzt. Die Besitzer des Hausbootes waren begeistert. Als im darauffolgenden Sommer das Boot nicht mehr im Hafen lag, wurde kurzerhand der Pavillon im Schlossgarten zum Austragungsort.

Im Herbst 2015 wurde dann ein eigenes Boot gekauft – die „MS Anaconda“. Über den Rhein wurde es von Mainz nach Münster in den neuen Heimathafen gebracht.

Der Durchbruch gelang nach Veranstalter-Angaben im vergangenen Jahr: Insgesamt sechs Festivals fanden im Sommer 2016 statt. Für die Eröffnung und den Abschlusstermin blieb man dem Pavillon im Schlossgarten treu, für die anderen vier Konzerte nutzte man das eigene Boot am Hafen als schwimmende Bühne vor dem Hot Jazz Club.

Das „Treibgut“-Festival bietet vor allem jungen Künstlern eine Möglichkeit, sich unter professionellen Bedingungen auszuprobieren. „Wir machen das, weil wir selber die Musik mögen“, sagt Initiator Frank Romeike. „Da fließt bei allen Beteiligten schon ein bisschen Herzblut, und ich glaube, dass man dies merkt, wenn man die Konzerte erlebt.“

Mit-Veranstalter Matthias Hirt erklärt: „,Treibgut’ sind ja eigentlich alltägliche Dinge, die im Wasser schwimmen. Aber wenn ich sie am Strand entdecke, können sie für mich eine besondere Bedeutung bekommen. Und das passiert bei unseren Konzerten. An alltäglichen Orten begegnen die Leute besonderer Musik.“ Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, das Kulturamt der Stadt Münster und den Asta Münster, gelingt es in diesem Jahr sogar, sieben Festivals zu organisieren.

Beim Eröffnungskonzert am 1. Juli spielt „Lia mit der Gitarre“: Sie singt von der Gesellschaft und von Frühlingsgefühlen – mal rockig, mal mit Reggae-Vibe. Ebenso mit dabei sind der selbst ernannte Liederbastler „das.schliep“, das münsterische Duo „Ohrenpost“ mit ihrem frischen Deutschpop und authentischem Charme sowie der Regensburger Singer/Songwriter „Null“.

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1. Juli, 17.30 Uhr, Pavillon im Schlossgarten.

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