Sicherheit beim Sommer-Send
Send-Filmer irritieren die Polizei

Münster -

Die Polizei kündigt für den am Donnerstag beginnenden Sommer-Send eine erhöhte Präsenz an. Unbekannte hatten beim letzten Send Filmaufnahmen gemacht. Warum, ist unklar. Das Sicherheitskonzept ist verschärft worden.

Mittwoch, 21.06.2017, 07:00 Uhr aktualisiert: 21.06.2017, 07:58 Uhr
Hier wird der Send dicht gemacht: Von der Frauenstraße wird es keine Zuwegung mehr geben.
Hier wird der Send dicht gemacht: Von der Frauenstraße wird es keine Zuwegung mehr geben. Foto: Matthias Ahlke

Mit deutlich mehr Personal wird die Polizei Münster den am Donnerstag (22. Juni) beginnenden Sommer-Send auf dem Schlossplatz begleiten. Polizeipräsident Hajo Kuhlisch begründet den erneut erhöhten Einsatz nicht nur mit der „weiterhin abstrakten Anschlagsgefahr in Deutschland“, sondern auch mit einem konkreten Anlass:

Die Leute, die sich für den Send interessierten, wollten offensichtlich unerkannt bleiben

Hajo Kuhlisch, Polizeipräsident

„Ein aufmerksamer Bürger hatte während des Frühjahrssends beobachtet, wie Unbekannte Filmaufnahmen von den Karussells machten″, sagt Kuhlisch. Dem Hinweis sind die Beamten intensiv nachgegangen. „Die Ermittlungen waren insofern nicht erfolgreich, weil die Spur nicht zu einer konkreten Person führte. Die Leute, die sich für den Send interessierten, wollten offensichtlich unerkannt bleiben“, sagt Kuhlisch, der allerdings davon ausgeht, dass es für das Ganze eine harmlose Erklärung gebe.

Frühjahrssend 2017: Mobiler Aussichtsturm bietet spektakulären Blick

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  • Der Blickfang des Frühjahrssends ist der „City Skyliner“. Im Aussichtsturm geht es auf luftige 72 Meter in die Höhe. Der Panoramablick auf Münster ist grandios.

    Foto: hpe
  • Der Blickfang des Frühjahrssends ist der „City Skyliner“. Im Aussichtsturm geht es auf luftige 72 Meter in die Höhe. Der Panoramablick auf Münster ist grandios.

    Foto: hpe
  • Der Blickfang des Frühjahrssends ist der „City Skyliner“. Im Aussichtsturm geht es auf luftige 72 Meter in die Höhe. Der Panoramablick auf Münster ist grandios.

    Foto: hpe
  • Der Blickfang des Frühjahrssends ist der „City Skyliner“. Im Aussichtsturm geht es auf luftige 72 Meter in die Höhe. Der Panoramablick auf Münster ist grandios.

    Foto: hpe
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    Foto: hpe
  • Der Blickfang des Frühjahrssends ist der „City Skyliner“. Im Aussichtsturm geht es auf luftige 72 Meter in die Höhe. Der Panoramablick auf Münster ist grandios.

    Foto: hpe
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    Foto: Matthias Ahlke
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    Foto: hpe
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    Foto: Matthias Ahlke
  • Der Blickfang des Frühjahrssends ist der „City Skyliner“. Im Aussichtsturm geht es auf luftige 72 Meter in die Höhe. Der Panoramablick auf Münster ist grandios.

    Foto: hpe
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    Foto: Matthias Ahlke
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    Foto: hpe
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    Foto: Matthias Ahlke
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    Foto: hpe
  • Der Blickfang des Frühjahrssends ist der „City Skyliner“. Im Aussichtsturm geht es auf luftige 72 Meter in die Höhe. Der Panoramablick auf Münster ist grandios.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der Blickfang des Frühjahrssends ist der „City Skyliner“. Im Aussichtsturm geht es auf luftige 72 Meter in die Höhe. Der Panoramablick auf Münster ist grandios.

    Foto: hpe

250 000 erwartete Besucher auf Münsters größtem Volksfest

Schausteller und Stadt rechnen bis Montag (26. Juni) mit 250  000 Besuchern auf dem Sommer-Send. „In Münster haben wir noch nicht das Gefühl, dass Menschen wegen der allgemeinen Sicherheitslage zu Hause blieben. Anderswo wohl“, sagt der Vorsitzende des Schaustellerverbandes, Fritz Heitmann. Die Sorge, dass das geschätzte Familienpu­blikum wegen der ständigen Sicherheitsdebatte fernbleiben könnte, wird größer.

Kommentar: Hohe Sicherheitsstandards auf dem Send

Der Send ist ein Familienfest. Darauf legen Schausteller und Stadt besonderen Wert. Anders als bei großen Volksfesten anderenorts steht beim Send nicht der übermäßige Bierkonsum im Festzelt im Mittelpunkt, sondern der gemeinsame friedliche Bummel von Groß und Klein über den Rummel.

Die in letzter Zeit ständigen Debatten über die Sicherheit in Zeiten des Terrors nagen an dieser heilen Familienwelt. Auch wenn es nie irgendwelche Hinweise auf Straftaten oder gar Anschläge in Münster gab, konnte die Polizei nun zum ersten Mal eine Spur nicht aufklären. Jemand hat beim letzten Send im Frühjahr gefilmt. Warum, ist unklar. Vielleicht war es ein Hobbyfilmer. Sein Tun indes reicht in diesen sensiblen Zeiten schon aus, Sicherheitsexperten zu irritieren. Schlimm genug!

Die Münsteraner sollten sich den Send-Bummel nicht vermasseln lassen. Zumal die Polizei mit zusätzlichem Personal und der Sperrung zweier Zuwegungen die Sicherheitsstandards noch mal erhöht hat.

von Ralf Repöhler

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Schausteller nicht zufrieden mit verschärftem Sicherheitskonzept

Das Sicherheitskonzept für den Send ist verschärft worden, was bei den Schausteller für Debatten sorgt. Die beiden Zuwegungen von der Frauenstraße und der Überwasserstraße werden abgebunden – mit Bauzäunen und Lkw. Und auch wenn der für den Send zuständige Fachstellenleiter bei der Stadt, Johannes Lammers, relativiert, dass die meisten Rummelbesucher von der Gerichtsstraße kämen, warnt Heitmann davor, „den Send rundherum dicht zu machen. Uns ist ein homogener Platz wichtig“, betont er.

Die Schausteller, die ihre Buden zur Frauenstraße und Überwasserstraße ausrichten, befürchten durch das Abbinden Umsatzeinbußen und rufen bereits nach anderen Standplätzen. „Laufwege werden sich verändern. Das Mitnahmegeschäft, auf dem Heimweg, schnell noch eine Tüte Mandeln kaufen, droht an diesen Stellen wegzubrechen“, sagt Heitmann. Die Spitze der Schausteller will deshalb das Gespräch mit der Polizei suchen.

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Rucksäcke wieder unerwünscht

Die Sendbesucher sind zudem aufgerufen, auf Rücksäcke zu verzichten. Wer trotzdem einen mitbringt, muss damit rechnen, dass Sicherheitskräfte ihn an den Eingangsbereichen kontrollieren. Oder die Besucher auffordern, die Rücksäcke abzugeben. „Wer den Taschenkontrollen nicht zustimmt, dem kann der Zutritt verweigert werden“, sagt Lammers.

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