14. Friedensspiele
„Sport ist für alle da“

Münster -

Ob mit oder ohne Behinderung – bei den Friedensspiele konnte auch in diesem Jahr wieder jeder an den Start gehen. Die Begeisterung war riesig.

Sonntag, 25.06.2017, 17:30 Uhr aktualisiert: 26.06.2017, 15:53 Uhr
Jede Menge gute Laune bei (v.l.) Gebhard von Cohausen Schüssler vom DJK-Bildungs- und Sportzentrum, Ulrich Schulze, Bistumsvertreter im DJK-Bildungs- und Sportzentrum, Bürgermeisterin Karin Reismann, Maskottchen „Carli“, Doris Langenkamp von der Lebenshilfe Münster.
Jede Menge gute Laune bei (v.l.) Gebhard von Cohausen Schüssler vom DJK-Bildungs- und Sportzentrum, Ulrich Schulze, Bistumsvertreter im DJK-Bildungs- und Sportzentrum, Bürgermeisterin Karin Reismann, Maskottchen „Carli“, Doris Langenkamp von der Lebenshilfe Münster.

Kurz vorher sind alle noch irgendwie aufgeregt. Dann kommt schon die Fanfare, und die Mannschaften sammeln sich, um gemeinsam auf das Spielfeld des DJK-Bildungs- und Sportzentrums einzuziehen. „Fast wie bei Olympia“, meint eine Teilnehmerin. „Mitmachen ist wichtig“, sagt Bürgermeisterin Karin Reismann. Am Samstag fanden die 14. Friedensspiele statt. Und es gab kaum einen, der nicht in Bewegung war.

„Das ist ein Fest für alle“, sagte Doris Langenkamp, die Vorsitzende der Lebenshilfe Münster, welche zusammen mit dem DJK-Bildungs- und Sportzentrum die „Friedensspiele“ veranstaltete. Es machten vor allem Förderschüler, Sportler aus Einrichtungen der Lebenshilfe und Mitglieder der DJK-Vereine mit. Für jeden sei etwas dabei, meinte Langenkamp. Die sportlichen Disziplinen waren Standweitsprung und 50-Meter-Lauf. Für viele schwerbehinderte Teilnehmer gab es zudem Spiel- und Wahrnehmungsstationen. Menschen ohne Behinderung waren ebenso eingeladen.

Sport sei für alle da, sagte einer, der es wissen muss: Michael Willnath, Leiter des städtischen Sportamtes: „Ich unterstütze diese Veranstaltung.“ Dieses Sportfest diene der „Begegnung“, erklärte David Krützkamp von der Lebenshilfe, der selbst eine Sportgruppe mit behinderten Teilnehmern leitet. Es gebe viele, die eigens für die „Friedensspiele“ engagiert trainieren. Er sieht sich aber ebenso in einer Vermittlerfunktion zu den regulären Sportvereinen. Behinderte Menschen sollten auch hier trainieren können, manchmal sei dafür Unterstützung nötig, manchmal auch nicht. Er wolle „Ängste abbauen“ – „auf beiden Seiten“.

Ein gutes Beispiel, wie es geht, waren die „Friedensspiele“, die mit einer Staffel von alle Teilnehmern endeten.

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