Bilanz vom Sommer-Send
150.000 Besucher beim Send

Münster -

Fritz Heitmann, Chef der Schausteller in Münster, bezeichnet den Sommer-Send 2017 eher als durchschnittlich. 150.000 Besucher wurden bei der fünftägigen Veranstaltung gezählt. Die verstärkte Polizeipräsenz habe die Besucher nicht gestört.

Montag, 26.06.2017, 19:30 Uhr aktualisiert: 26.06.2017, 19:36 Uhr
 
  Foto: Oliver Werner

Vor allem die Hitze setzte der Send-Bilanz zu und ließ bei der fünftägigen Veranstaltung auf dem Schlossplatz die Besucherzahlen am Donnerstag dahinschmelzen. Fritz Heitmann, Vorsitzender des Schausteller-Verbandes, geht von rund 150.000 Besuchern beim Sommer-Send aus. Er bezeichnet die Veranstaltung als „durchschnittlich“.

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Insgesamt ist Heitmann zufrieden. Auch die verstärkte Polizeipräsenz habe die Besucher nicht gestört. Taschen und Rucksäcke wurden kontrolliert. Bei Besuchern stieß diese Kontrolle auf Verständnis, freute sich Johannes Lammers vom Ordnungsamt der Stadt Münster. Die Polizei meldet während der Sendtage „keine besonderen Vorkommnisse“, so Sprecher Mirko Stein.

"Send muss öffentliches Volksfest bleiben“

Sie als Schausteller müssten sich daran gewöhnen, dass verstärkt Polizei auf dem Send unterwegs ist, betonte Fritz Heitmann. Kritisch betrachten die Schausteller die Schließung des Sends zur Frauenstraße und zur Überwasserstraße. Damit habe sich der Lauf der Besucher über den Send geändert.

Auswirkungen zeigte diese Änderung außerdem auf den Verkauf von Mitnahmeartikeln an manchen Ständen. Sollten auf Dauer diese Wege in Richtung Innenstadt versperrt bleiben, dann müsste planungstechnisch neu überlegt werden, betont Heitmann.

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Der Vorsitzende wartet jetzt die Gespräche der Stadt mit der Polizei ab. „Aber der Send muss auch künftig ein öffentliches Volksfest bleiben“, fordert der Schausteller-Chef. Dass der Send nur mäßig besucht wurde, liegt seiner Meinung nach an der Hitze und am Sonntag am Regen. Am Freitagabend sei es richtig voll gewesen.

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