Mo., 26.06.2017

Illegales Tierlabor an der Medizinischen Fakultät Uni-Kommission soll Vorwürfe aufklären

 

  Foto: Oliver Werner

Münster - 

Das Rektorat der Universität Münster hat entschieden, zur Klärung der Vorwürfe im Zusammenhang mit einer nicht genehmigten Haltungseinrichtung für Versuchsmäuse an der Medizinischen Fakultät eine interne Untersuchungskommission einzusetzen. Dies teilte die Uni am Montagabend mit.

Die Kommission, der unter anderem Biologen und Tierschutzexperten angehören werden, soll sich in den nächsten Tagen konstituieren. An der Spitze der Kommission wird Prof. Dr. Janbernd Oebbecke stehen, Experte für Öffentliches Recht und Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der WWU.

Ziel der Kommission wird es vor allem sein, den Sachverhalt in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden festzustellen und diesen bei ihrer Arbeit behilflich zu sein, insoweit dies notwendig ist, heißt es in der Pressemitteilung der Universität.

Verantwortungsvoller Umgang

Darüber hinaus sollen die Mitglieder Vorschläge machen, wie derartige Vorgänge künftig zu verhindern sind und ob gegen einzelne Personen Sanktionen verhängt werden müssen.

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Wir werden alles dafür tun, um die Vorwürfe schnell und umfassend zu klären.

Uni-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels

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„Wir werden alles dafür tun, um die Vorwürfe schnell und umfassend zu klären. Wir haben großes Interesse an einer gründlichen Überprüfung“, betonte der Rektor der Universität, Prof. Dr. Johannes Wessels. Dies geschehe auch im Interesse der großen Mehrheit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der WWU, die die strengen Regeln der Tierversuchs-Verfahren respektierten und verantwortungsvoll mit diesem Thema umgingen.

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