Bürgerbrunch 2017
Sich und anderen Gutes tun

MÜNSTER -

Am 17. September ist es wieder so weit: Auf der Promenade vor dem Schloss findet der nächste Bürgerbrunch statt. Jetzt steht fest, wer dieses Jahr die Spenden erhält.

Freitag, 30.06.2017, 08:00 Uhr aktualisiert: 30.06.2017, 09:48 Uhr
Hand in Hand: Die Spendenempfänger für den Bürgerbrunch 2017 stellten Joachim Sommer (l.), Hans-Peter Kosmider (2.v.r.) und Marc Würfel-Elberg von der Stiftung Bürger für Münster vor. Dazu zählt auch Dieter Kaiser (2.v.l.), Geschäftsführer Deutscher Kinderschutzbund, Ortsverband Münster.
Hand in Hand: Die Spendenempfänger für den Bürgerbrunch 2017 stellten Joachim Sommer (l.), Hans-Peter Kosmider (2.v.r.) und Marc Würfel-Elberg von der Stiftung Bürger für Münster vor. Dazu zählt Dieter Kaiser (2.v.l.), Geschäftsführer Deutscher Kinderschutzbund, Ortsverband Münster. Foto: Peter Sauer

Unter den lauschigen Bürgerbäumen an der Promenade speist es sich besonders gut. Das bewiesen die vergangenen Bürgerbrunch-Events. Und mit jedem Bissen und Schluck unterstützt man zudem gute Zwecke. Auch wieder am 17. September. Dann geht der Bürgerbrunch bereits in die neunte Runde.

Die Stiftung Bürger für Münster und ihre Kooperationspartner, das Amt für Grünflächen und Umweltschutz, die Agentur Cynapsis Interactive und Eric Schrader, die Westfälischen Nachrichten und Hauptsponsor Lappe-in-Event laden in diesem Jahr wieder 1500 Münsteraner zum Bürgerbrunch an insgesamt 200 Tischen ein.

1500 Münsteraner an 200 Tischen

„135 Tische sind bereits reserviert“ freut sich Hans-Peter Kosmider, „das bedeutet auch 4000 Euro Spenden“. Für die restlichen 65 Tische sollte man sich sputen und noch vor den Ferien buchen.

„Durch das Sponsoring der Firma Lappe-in Event konnte der Kostenbeitrag pro Tisch auf 35 Euro gesenkt werden“, betont Kosmider. Umso mehr ruft er mit seinen Stiftungskollegen Joachim Sommer und Marc Würfel-Elberg die Bruncher dazu auf, drei Kinder- und Jugendprojekte durch Spenden zu unterstützen:

► Das Kinder- und Jugendtelefon des Kinderschutzbundes Münster: „Wir hatten im vergangenen Jahr 9800 Anrufe“, bilanziert Geschäftsführer Dieter Kaiser, „davon waren 2356 längere Gespräche, vor allem über psychische Probleme und Gesundheit, Sexualität und Partnerschaft, Probleme in Schule und Elternhaus“. Mehr als 110 extra ausgebildete Ehrenamtliche beraten.

► Das maßgeblich von Jugendlichen selbst verwaltete Jugendzentrum „Bahnhof Wolbeck“: 25 feste Ehrenamtler stellen ein nachhaltiges U18-Freizeitprogramm – inklusive Disco und Café – auf die Beine.

►  Das Programm „Lesepaten“ der Stiftung Bürger für Münster: Über 100 Paten versuchen bei jenen Schülern der 2. und 3. Klasse, die von zu Hause aus nicht mit Büchern oder Zeitungen in Kontakt kommen, einmal pro Woche die Freude am Lesen zu wecken. Es geht auch um Textverständnis und Emotionalität. 15 Grundschulen machen mit.

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Tische können im Internet unter www.buergerbrunch-muenster.de gebucht werden.

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