24-Stunden-Schwimmen
Kilometersammeln im Kanal

Münster-Hiltrup -

Im Dortmund-Ems-Kanal fand ein 24-Stunden-Schwimmen statt. 417 Schwimmerinnen und Schwimmer nahmen teil.

Sonntag, 02.07.2017, 19:00 Uhr aktualisiert: 02.07.2017, 19:13 Uhr
417 Teilnehmer kamen zum 24-Stunden-Schwimmen im Kanal.
417 Teilnehmer kamen zum 24-Stunden-Schwimmen im Kanal. Foto: Maria Groß

Der Schwimmstil war dem Team um Jens-Henning Müller vom Tauchclub Münster ebenso wie die eingesetzten Hilfsmittel oder die erreichte Bestzeit egal. Am Wochenende zählten in Hiltrup beim 24-Stunden-Schwimmevent „Day & Night“ nur die erschwommenen Kilometer. 417 Teilnehmer folgten der Einladung des Vereins und stürzten sich am Samstag in das 20,4 Grad warme Wasser, nachdem der amtierende Triathlon-Europameister Patrick Dirksmeier aus Münster pünktlich um 14 Uhr das Startsignal gab.

In vier Kategorien – männlich, weiblich, mit und ohne Flossen – sowie in sechs Altersklassen sammelten die Athleten bei der im Zwei-Jahre-Turnus stattfindenden Veranstaltung Kilometer ohne den üblichen Wettkampfdruck, dafür mit einer bis ins Detail durchdachten Rundum-Versorgung durch das 70-köpfige Helferteam des ausrichtenden Sportvereins.

24-Stunden-Schwimmen im Kanal

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  • Im Dortmund-Ems-Kanal fand am Wochenende ein 24-Stunden-Schwimmwettbewerb statt. Foto: Maria Groß
  • Im Dortmund-Ems-Kanal fand am Wochenende ein 24-Stunden-Schwimmwettbewerb statt. Foto: Maria Groß
  • Im Dortmund-Ems-Kanal fand am Wochenende ein 24-Stunden-Schwimmwettbewerb statt. Foto: Maria Groß
  • Im Dortmund-Ems-Kanal fand am Wochenende ein 24-Stunden-Schwimmwettbewerb statt. Foto: Maria Groß
  • Im Dortmund-Ems-Kanal fand am Wochenende ein 24-Stunden-Schwimmwettbewerb statt. Foto: Maria Groß
  • Im Dortmund-Ems-Kanal fand am Wochenende ein 24-Stunden-Schwimmwettbewerb statt. Foto: Maria Groß
  • Im Dortmund-Ems-Kanal fand am Wochenende ein 24-Stunden-Schwimmwettbewerb statt. Foto: Maria Groß
  • Im Dortmund-Ems-Kanal fand am Wochenende ein 24-Stunden-Schwimmwettbewerb statt. Foto: Maria Groß
  • Im Dortmund-Ems-Kanal fand am Wochenende ein 24-Stunden-Schwimmwettbewerb statt. Foto: Maria Groß
  • Im Dortmund-Ems-Kanal fand am Wochenende ein 24-Stunden-Schwimmwettbewerb statt. Foto: Maria Groß
  • Im Dortmund-Ems-Kanal fand am Wochenende ein 24-Stunden-Schwimmwettbewerb statt. Foto: Maria Groß
  • Im Dortmund-Ems-Kanal fand am Wochenende ein 24-Stunden-Schwimmwettbewerb statt. Foto: Maria Groß
  • Im Dortmund-Ems-Kanal fand am Wochenende ein 24-Stunden-Schwimmwettbewerb statt. Foto: Maria Groß

Das Schwimmevent ist nicht nur eine „entspannte Familienveranstaltung“ im stillgelegten Kanalarm des Dortmund-Ems-Kanals, sondern ein Magnet für Titelgewinner in ganz Europa – dies zeigte einmal mehr ein Blick auf die Anmeldungsliste. So waren viele der Sieger der vergangenen neun Wettbewerbe, unter anderem Stefan Veckenstedt (2013) und Grith Sigsgaard aus den Niederlanden (2015), auch in diesem Jahr am Start. Rekordverdächtig war die weiteste Anreise eines ehemaligen Vereinsmitglieds aus Tokio. Altbewährte Sportler kamen, wie der 80-jährige Klaus Neusius mit seiner Ehefrau Gerti, nach Münster, um im Neoprenanzug Kilometer zu drehen. Nach einem kurzen Plausch über ihre sportlichen Erfolge gingen Neusius und Dirkmeier unter viel Publikumsbeifall gemeinsam ins Wasser.

Es kommt auf die Ausdauer an

„Die Schnellsten sind hier nicht unbedingt die Besten“, gab Jens-Henning Müller, der das 24-Stunden-Schwimmen ins Leben rief, zu bedenken, denn es komme auf die Ausdauer an, um die von einigen Sportlern erreichten 50, 60 und mehr Kilometer in den zum Teil 20 im Wasser verbrachten Stunden zu durchschwimmen. Da müssten schon zwischendurch das Aufwärmzelt, ein Physiotherapeut und mehrere Portionen Kohlenhydrate her, berichtete der ehemalige Deutsche Meister im Flossenschwimmen.

Müller hatte die ehrenvolle Aufgabe des „Besen-Schwimmens“, um die letzten Teilnehmer aus dem Wasser zu holen.

Die Sieger

Gewonnen haben in der Kategorie „Frauen ohne Flossen“ Grith Sigsgaard mit 58 Kilometern und bei „Frauen mit Flossen“ Sigi Thomas mit 57 km. Bernhard Schnabel gewann bei den „Männern ohne Flossen“ (60 km), und Rolf Ebeling bei den „Männern mit Flossen“ (60 km).

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