Programm vorgestellt
Weltfriedenstreffen beginnt am 10. September

Münster -

In der Halle Münsterland beginnt am 10. September das Weltfriedenstreffen. Tausende Teilnehmer aus aller Welt werden in Münster und Osnabrück bis zum 12. September erwartet.

Dienstag, 11.07.2017, 20:00 Uhr aktualisiert: 12.07.2017, 11:34 Uhr
Das Weltfriedenstreffen findet im September statt (v.l.) Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Svenja Burger von der Gemeinschaft Sant’ Egidio und Fabian Sandkühler, Koordinator für das Friedenstreffen im Bistum Osnabrück, laden dazu ein.
Das Weltfriedenstreffen findet im September statt (v.l.) Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Svenja Burger von der Gemeinschaft Sant’ Egidio und Fabian Sandkühler, Koordinator für das Friedenstreffen im Bistum Osnabrück, laden dazu ein. Foto: pbm

Ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm erwartet die Teilnehmer des internationalen Weltfriedenstreffens der Gemeinschaft Sant’ Egidio. Es findet in diesem Jahr laut Pressemitteilung unter dem Motto „Wege des Friedens“ in Münster und Osnabrück statt. Führende Vertreter von Kirchen und Religionen aus aller Welt sowie tausende Teilnehmer werden sich vom 10. bis 12. September in den beiden Domstädten treffen.

Wofür sich die Gemeinschaft besonders einsetzt und welche Themen beim Weltfriedenstreffen im Mittelpunkt stehen, stellte Svenja Burger aus Köln in der Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster vor. Die 30-Jährige ist seit vielen Jahren Mitglied von Sant’ Egidio und berichtete anhand eigener Erfahrungen vom Einsatz der Gemeinschaft. Besonders ging sie dabei auf den Dienst an den Armen ein, der von den Mitgliedern der Gemeinschaft als Freundschaft gelebt werde.

„Wir geben nicht nur vernachlässigten Kindern in unseren sogenannten Friedensschulen Nachhilfe, sondern breiten unsere Freundschaft auch auf andere Arme wie Obdachlose, Einwanderer und Sterbende aus“, erklärte Burger. Es sei wichtig, die Idee der Freundschaft zu verstehen, um auch die Struktur des Friedenstreffens verstehen zu können, betonte Burger, bevor sie Hinweise zum Programm gab.

Zur offiziellen Eröffnungsveranstaltung am 10. September um 16 Uhr in der Halle Münsterland werden neben Bundeskanzlerin Angela Merkel weitere internationale Vertreter der großen Religionen sowie aus Politik und Kultur erwartet. Bereits am Vorabend findet um 18.30 Uhr ein Gottesdienst zum Friedenstreffen im St.-Paulus-Dom statt. Am 11. September und am 12. September werden insgesamt rund 30 verschiedene Podien zu unterschiedlichen Themen angeboten. Im Kern geht es dabei um das Zusammenleben im 21. Jahrhundert, die Flüchtlingsfrage in Europa, Frieden in der Welt und die Zukunft Europas.

Für die jungen Teilnehmer wird ein eigenes Programm am 11. September in Münster und am 12. September in Osnabrück angeboten. Sie begegnen Vertretern der Weltreligionen und Aktivisten für Menschenrechte, hören deren Erfahrungen, diskutieren, beten und feiern gemeinsam.

Der Abschluss des Friedenstreffens findet am 12. September in Osnabrück statt.

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