Jury von Ideenvielfalt der Bewerbungen begeistert
Zukunftsspaziergänge mit dem Oberbürgermeister

Münster -

Jeweils drei Stadtviertel dürfen sich im Herbst 2017 und im Jahr 2018 auf insgesamt sechs Zukunftsspaziergänge mit Oberbürgermeister Markus Lewe freuen: Angelmodde, Gievenbeck, Hansa-/Hafenviertel, Kinderhaus, Mauritz-Mitte und der Bereich Wissenschaftspark.

Freitag, 14.07.2017, 17:31 Uhr aktualisiert: 16.07.2017, 09:56 Uhr
Der Jury lagen 18 Bewerbungen für Zukunftsspaziergänge vor, (v.l.): Renée Tribble, Prof. Ulrich Borsdorf, Frauke Burgdorff und Bernadette Spinnen
Der Jury lagen 18 Bewerbungen für Zukunftsspaziergänge vor, (v.l.): Renée Tribble, Prof. Ulrich Borsdorf, Frauke Burgdorff und Bernadette Spinnen Foto: Stadt Münster

Zu diesem Ergebnis kam eine dreiköpfige Fachjury, die sich einen Tag lang intensiv mit den ihr vorliegenden 18 Bewerbungen auseinandergesetzt hat, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Die Zukunftsspaziergänge setzen die Initiative „Gutes Morgen Münster“ fort. Sie zeigen, dass die Zukunft vor der eigenen Haustür liegt. Sie werden thematisieren und diskutieren, was einzelne Stadtteile und Quartiere auszeichnet. Was treibt die Menschen dort um, welche Anliegen und Vorschläge gibt es? Und welchen Beitrag kann der Stadtteil für Münsters Zukunft leisten?

Mitglieder der Jury waren die Raumplanerin Frauke Burgdorff (Bochum), die Architektin Renée Tribble (Hamburg) und der Historiker Prof. Dr. Ulrich Borsdorf (Essen). Die Moderation lag bei Bernadette Spinnen (Leiterin Münster Marketing).

Die sechs beispielhaft ausgewählten Initiativen erhalten nun fachliche Unterstützung und jeweils 2500 Euro zur Realisierung ihrer Zukunftsspaziergänge. Alle anderen Initiativen sollen bei ihren Spaziergängen ebenfalls, soweit möglich, unterstützt werden.

Unter den sechs Zukunftsspaziergängen ist der Wissenschaftspark (Quartier zwischen Ring und Busso-Peus-Straße), der zeigen will, wie die einzelnen „Leuchttürme“ verbunden werden und attraktiv für eine vielfältige Forschergemeinschaft sein können und wie sich der Wissenschaftsstandort weiterentwickeln kann.

In Gievenbeck geht es um einen Ort der Integration und Spaziergänge durch die Teilgebiete Auenviertel und Toppheide. Mit der Bebauung der Oxford-Kaserne kommen neue Nachbarn hinzu. Die Jury war beeindruckt von dem hohen Grad der Selbstorganisation im Stadtteil, heißt es.

Bei einem Spaziergang in Kinderhaus „Weltoffen seit 1333 – Geschichte, Gegenwart und Zukunft“ würdigte die Jury das Ziel der Integration „unter Erhaltung der Vielfalt, das Verständnis für die Probleme des Alters und der Armut“ und Bildungspolitik im Kleinen wie im Großen.

„Latschen und Tratschen im Stadtteil Mauritz“ heißt ein weiterer ausgewählter Spaziergang, der das Zusammenleben von Alt und Jung thematisiert.

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