Kommentar zum Kreuzviertelfest
„Fair Play“ in der Terminplanung

Münster -

Das Kreuzviertelfest hat Tradition. Nächstes Jahr feiert die Veranstaltung ihren 30. Geburtstag. Die Veranstalter sind zwar gerade noch intensiv mit dem diesjährigen Programm beschäftigt, lassen darüber hinaus ihre Gedanken aber schon um das Jubiläum im Jahr 2018 kreisen. Ein Kommentar.

Samstag, 15.07.2017, 12:18 Uhr aktualisiert: 15.07.2017, 12:56 Uhr
Kommentar zum Kreuzviertelfest : „Fair Play“ in der Terminplanung
Foto: Oliver Werner

Nach dem Motto „Wer zuerst kommt, der mahlt zuerst“ haben sie weitblickend den Termin im städtischen Fest-Kalender eintragen lassen. Wohlgemerkt, die Stadt hat mit der Organisation dieser Feste – abgesehen von zahlreichen Abstimmungs- und Sicherheits­fragen – nichts zu tun. Sie kann keinem Veranstalter vorschreiben, wann er feiert. Sie kann die Termine nur moderieren.

Kreuzviertelfest 2017: Das Fest hing am seidenen Faden

Wachsende Kosten machen auch den Veranstaltern des Kreuzviertelfestes zu schaffen. Mit steigenden Sicherheitsbedingungen müssen die Kreuzviertel-Kaufleute für ihr Fest tiefer in die Tasche greifen. Ohne die Bereitschaft von Sponsoren würde das Fest ins Wasser fallen. mehr...

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Das ehrenamtliche Organisationsteam der Kreuzviertel-Geschäftsleute hat alle Vor-und Nachteile des August-Termins im kommenden Jahr diskutiert und in die Waagschale geworfen. Nun drängen plötzlich auch die Veranstalter des Stadtfestes in den August. Denn die Gastronomen, ­sofern sie im Rat den Zuschlag für die Fortsetzung ihrer Stadtfest-Aktivitäten bekommen – haben jetzt erkannt, dass die Fußball-Weltmeisterschaft ihnen im kommenden Sommer die Party vermiesen könnte. Also haben auch sie ihren Termin verschoben.

Die Kaufleute aus dem Kreuzviertel befürchten, dass mit dem gewohnten Hammer-Straßen-Fest am Monatsanfang, dem Stadtfest und dann dem Kreuzviertelfest zu viel im August los ist. Dann sind die Münsteraner partymüde. Darum setzen die Kreuzviertler auf „Fair Play“ und wünschen sich Gespräche. Die zentrale Frage lautet: Was geht wann? Und geht alles in einem Monat? Der seidene Faden, an dem das Viertelfest bedingt durch zu­nehmend mehr Auflagen hängt, darf nicht gekappt werden.

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