Erstes „Soundchäck“-Konzert im Freilichtmuseum
500 Gäste rocken an der Mühle

Münster -

Ska und Rock zum Tanzen unter einem Fallschirm gab es am Samstagabend vor historischer Kulisse: Die Band Skarage spielte beim „Soundchäck“ zum Aufheizen, dann die Coverband Pickup.

Sonntag, 16.07.2017, 00:00 Uhr aktualisiert: 16.07.2017, 16:47 Uhr
Viele Besucher zog die Band Pickup auf die Tanzfläche unter einem großen Fallschirm.
Viele Besucher zog die Band Pickup auf die Tanzfläche unter einem großen Fallschirm. Foto: anh

In Havixbeck hat der ehrenamtliche Veranstalter „Soundchäck“ schon über ein Dutzend Konzert-Veranstaltungen erfolgreich gestemmt, das Publikum hält der Reihe die Stange, selbst wenn es mal regnet. 2015 kam Anne Stippel vom Mühlenhof mit „Soundchäck“ ins Gespräch. Nach reiflicher Überlegung sagten sie „Ja“ zur ersten Musiknacht im Mühlenhof.

Schon im Vorfeld konnten sich die Sounchäcker Ulrich Scymiczek und Werner Oymann freuen, denn alle zogen mit: Die 25 ehrenamtlichen Helfer, die „zivile“ Preise ermöglichen, die Gastronomen aus Havixbeck, Münster, Steinfurt und dem Mühlenhof, ein Bus-Unternehmer aus Havixbeck, der für kleines Geld Hin- und Rückfahrt anbot und dank des guten Vorverkaufs noch einen zweiten Bus einsetzte.

Der Parkplatz am Mühlenhof war dennoch am Limit, und der Platz vor Windmühle und Bühne sehr gut gefüllt. 500 Besucher seien gekommen, schätzte Scymiczek. Einen guten Teil zog Pickup schnell auf die Tanzfläche unter dem riesigen Fallschirm. Und trocken war es beim „Summer of 69“.

„I Came For You“ von Manfred Mann’s Earth Band hatte die energiegeladene Band im Programm, vor „Davy’s On The Road Again“ lobte Sänger Rolf Pichel „die wahnsinnig tolle Location“, später waberte „Smoke On The Water“. „Die Hollies kennt ihr doch auch noch?“ – von ihnen gab es „Long Cool Woman in a Black Dress“. Dann war das Publikum als Kinderchor gefragt bei „Another Brick In The Wall“: „Leave us kids alone“ sang auch die Großeltern-Generation mit, ausgelassen tanzend.

Seit 2003 pflegt „Soundchäck“ den Erlös zu spenden. „Wir fangen immer wieder bei null an“, sagte Scymiczek. Der Erlös aus dieser Mühlenhof-Premiere soll zur Hälfte einer Grundschule und dem Mühlenhof zugute kommen. Circa 70 000 Euro habe „Soundchäck“ in 13 Jahren schon gesammelt, um Bedürftigen mal einen Tornister-Kauf zu ermöglichen oder die Teilnahme an einer Klassenfahrt.

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