Studie zu Kauf- und Mietpreisen
Münster bleibt ein teures Pflaster

Münster -

Münster bleibt das mit Abstand teuerste Pflaster für Immobilienkäufer in Westfalen. Die Tendenz der Kauf- und Mietpreise zeigt dort weiter klar nach oben, ergab eine umfangreiche Studie der Stiftung Warentest im Magazin „Finanztest“.

Mittwoch, 19.07.2017, 10:00 Uhr aktualisiert: 19.07.2017, 10:40 Uhr
Münster bleibt für Immobilienkäufer und Mieter ein teures Pflaster.
Münster bleibt für Immobilienkäufer und Mieter ein teures Pflaster. Foto: gh

Quadratmeterpreise von mehr als 2800 Euro zahlten Käufer Ende des Jahres 2016 in Münster für Eigentumswohnungen mit guter Ausstattung in guter Lage, heißt es in einer Pressemitteilung. Top-Immobilien in der Stadt werden demnach sogar mit mehr als 3600 Euro gehandelt. Das seien 6,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, zeigt die Analyse und prognostiziert für dieses Jahr einen weiteren Preisanstieg.

Mit rund 2200 Euro pro Quadratmeter für gute Eigentumswohnungen müssen demnach Käufer in Bielefeld rechnen; damit zählt die Stadt ebenfalls zu den hochpreisigen Immobilienmärkten in Westfalen. Dortmund bleibe unter der 2000-Euro-Marke, während in Gelsenkirchen der Wert für attraktive Immobilien bei weniger als 1700 Euro liegen würde.

Zu den günstigsten Landkreisen im bundesweiten Vergleich zählt nach Angaben der Studie von Stiftung Warentest der Kreis Höxter mit Quadratmeterpreisen unter 1500 Euro.

Die Studie, die nach eigenen Angaben von dem Forschungsinstitut „vdpResearch“ erstellt wurde, zeige, dass Immobilienpreise in teuren Städten und sehr guten Lagen am stärksten gestiegen seien.

Das Verhältnis von Kaufpreisen und Miete sei dabei ungünstiger geworden. So werden in Münster heute teilweise mehr als 24 Jahresmieten für Eigentumswohnungen fällig.

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