Rettungshubschrauber-Einsatz
Zwei Schwerverletzte nach Unfall auf der A1

Ascheberg -

(Aktualisiert: 12.15 Uhr) Nach einem Unfall mit zwei Schwerverletzten am Mittwochmorgen bei Ascheberg war die Autobahn 1 in Fahrtrichtung Dortmund zeitweise komplett gesperrt worden.

Mittwoch, 19.07.2017, 08:02 Uhr aktualisiert: 19.07.2017, 12:16 Uhr
Rettungshubschrauber-Einsatz : Zwei Schwerverletzte nach Unfall auf der A1
Foto: Theo Heitbaum

Bei dem Unfall, der sich um 6.55 Uhr zwischen Ascheberg und Hamm-Bockum/Werne ereignete, wurden zwei Personen schwer verletzt. Per Rettungshubschrauber und Rettungswagen wurden die Verletzten zu Krankenhäusern in Hamm und Dortmund geflogen.

Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass ein Pkw-Fahrer vermutlich seitlich unter einen Sattelzug gefahren ist. Aus bislang ungeklärten Gründen geriet das Auto von der linken Fahrbahn plötzlich nach rechts und stieß auf der anderen Fahrbahn gegen den dort fahrenden Lastwagen. Nach dem Zusammenstoß überschlug sich der Wagen mehrfach und blieb auf dem Dach liegen.

Kräfte der Feuerwehr waren vor Ort im Einsatz, um in Fahrzeugen eingeklemmte Personen aus der Notsituation zu befreien. Dies war aber nicht mehr erforderlich. Überrascht zeigte sich Rainer Koch, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Ascheberg, nach dem Einsatz: "Betrachtet man den Zustand des auffahrenden Fahrzeuges, ist es verwunderlich, wie beide Insassen dieses ohne technische Hilfsmittel verlassen konnten." 

Die A1 musste daraufhin zunächst komplett gesperrt werden. Es bildete sich im Anschluss direkt ein Stau, der gegen 8.30 Uhr rund zehn Kilometer lang war. Bereits kurz nach dem Unfall war auch die Nebenstrecke von Ascheberg in Richtung Werne durch den ausweichenden Verkehr schnell dicht. 

Der Verkehr wird ab der Anschlussstelle Ascheberg abgeleitet, Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Hierzu werden die A43 und die A2 als Ausweichstrecken empfohlen. 

Gegen 8.30 konnte der Verkehr zunächst wieder einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, die Teilsperrung wurde gegen 9.30 Uhr dann aufgehoben.

Die Feuerwehr war mit drei Löschzügen sowie 20 Einsatzkräften vor Ort, um den Rettungsdienst zu unterstützen und die Ausbreitung von ausgelaufenen Betriebsstoffen zu verhindern.

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