Leser bestimmen Namen für Känguru
„Skippy“, „Jumpy“ oder „Rucksi"

Münster -

Schon über 200 Namensvorschläge für das Känguru-Waise im Zoo sind bislang eingegangen. Am meisten genannt wurde bislang „Skippy“.

Donnerstag, 20.07.2017, 08:00 Uhr
Beim ersten Känguru-Treff mit Tierpfleger und Kurator am Mittwoch im Zoo war das Interesse groß. Das Waisenkind durfte erstmals die Anlage erkunden.
Beim ersten Känguru-Treff mit Tierpfleger und Kurator am Mittwoch im Zoo war das Interesse groß. Das Waisenkind durfte erstmals die Anlage erkunden. Foto: hpe

Schon über 200 Vorschläge für den künftigen Namen der kleinen Känguru-Waise im Zoo, die per Handaufzucht vom Pfleger im Rucksack aufgepäppelt wird, sind bislang von den Lesern eingegangen. Am häufigsten genannt wurde „Skippy“ in Anlehnung an den unvergessenen TV-Serien-Buschhüpfer.

Andere haben nach Namen aus einer der vielen Aborigines-Sprachen Australiens geforscht und kommen beispielsweise auf „Elleena Naleah“, abgeleitet von Elleenanaleah, was so viel wie „Schönheit“ bedeuten soll. Vorgeschlagen wird auch „Freedom“, weil das „weltweit schwer erreichbar“ sei.

Tierpfleger Ralf Nacke kümmert sich um verwaistes Känguru

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  • Die Mutter dieses kleinen Kängurus, das vor zwei Monaten im Allwetterzoo Münster geboren wurde, musste wegen einer schweren Entzündung eingeschläfert werden.

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  • Seitdem zieht Tierpfleger Ralf Nacke das verwaiste Jung-Känguru groß.

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  • Er transportiert die kleine Känguru-Dame in einer Umhängetasche.

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  • Auch in diesem Beutel fühlt sich das Jungtier wohl.

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  • Ralf Nacke gibt dem kleinen Hüpfer die Milchflasche.

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  • Die Aufzucht des Kängurus per Hand sei nur „zweite Wahl“, in diesem Fall aber unvermeidbar gewesen.

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  • Jetzt soll das Jungtier langsam an die Känguru-Gruppe gewöhnt werden.

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  • Wie soll das kleine Känguru heißen? WN-Leser können Vorschläge einreichen.

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  • Vorschläge können per E-Mail an redaktion.ms@zeitungsgruppe.ms oder Online-Formular eingereicht werden. Es gibt Zoo-Jahreskarten zu gewinnen.

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  • Bei erfolgreichem „Rasentraining“ soll der noch namenlose Nachwuchs künftig auch ohne Pfleger in der begehbaren Känguru-Außenanlage zu sehen sein.

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Auch eine Ehrung für den Pfleger Ralf Nacke ist denkbar. Der entsprechende Vorschlag für den Känguru-Mädchennamen lautet „Rana“. Zu den australischen Ureinwohnern könnten auch Namen wie „Alba“ oder „Alkina“ passen, schlägt eine Leserin vor. In Anlehnung an den Schlafplatz auf dem Rücken des Pflegers im Tragerucksack wird auch „Rucksi“ vorgeschlagen. Oder „Jupp“, „Fritzi“, „Netti“, „Benny“, „Jumpy“ oder, wieder etwas australisch angehaucht, „Alice Springs“.

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Als Verschmelzung von Australien und der Rasse „Benett“ wird „Aubette“ ins Spiel gebracht. Oder „Pangari“. Ein weiblicher Name aus Australien, der so viel wie Seele bedeutet. Originell sind vielleicht auch „Blinky Bill“, „Hoppy“ oder „Lamberti“. Am Mittwoch durfte das kleine Beuteltier beim ersten Känguru-Ferientreff im Zoo die Anlage erkunden. Zahlreiche Besucher verfolgten die ersten Sprünge.

Datum Aktion Thema
     
Freitag, 21.07. Känguru-Treff mit Kurator Erklärung Beuteltier
Montag, 24.07. Känguru-Treff mit Tierarzt Wiegen & Messen
Mittwoch, 26.07. Känguru-Treff: Tierpflegergespräch Aufgaben eines Tierpflegers
Montag, 31.07. Känguru-Treff mit Kurator Aufgaben eines Zoologen
Mittwoch, 02.08. Känguru-Treff mit Tierarzt Die richtige Ernährung / Wo kommt die Milch her?
Montag, 07.08. Känguru-Treff: Tierpflegergespräch Känguru auf der Anlage
Mittwoch, 09.08. Känguru-Treff mit Kurator Welche Känguru-Arten gibt es? Besonderheiten Bennett-Känguru
Montag,  14.08. Känguru-Treff mit Tierarzt Wiegen & Messen
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