Suche nach Blindgängern bis Ende der Woche
Umgehungsstraße bleibt bis zum 15. August gesperrt

Münster -

Die Umgehungsstraße bleibt zwischen der Wolbecker und der Warendorfer Straße eine Woche länger gesperrt als geplant. Die B 51 wird voraussichtlich ab dem 15. August wieder für den Verkehr freigegeben.

Montag, 31.07.2017, 17:22 Uhr aktualisiert: 03.08.2017, 17:39 Uhr
An 21 Stellen wurde die Fahrbahn der Umgehungsstraße angebohrt. Grund war der Verdacht, dass sich hier Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befinden.
An 21 Stellen wurde die Fahrbahn der Umgehungsstraße angebohrt. Grund war der Verdacht, dass sich hier Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Foto: hpe

Dies teilte am Montagnachmittag die Stadt Münster mit.

Die Sondierungsarbeiten des Kampfmittelräumdienstes auf der Umgehungsstraße (B 51) an 21 Stellen im Bereich der Vollsperrung zwischen Wolbecker und Warendorfer Straße haben acht Verdachtspunkte ergeben. Bis Ende dieser Woche wird dort gegraben und, falls sich Blindgänger finden, diese – wenn nötig – umgehend entschärft. In diesem Fall werden die Anwohner von Münsters Feuerwehr und dem städtischen Ordnungsamt informiert und gegebenenfalls evakuiert, heißt es in der städtischen Mitteilung weiter. Diese Arbeiten sind voraussichtlich am Freitag (4. August) abgeschlossen.

Asphaltarbeiten

Anschließend muss der aufgegrabene Teil der Umgehungsstraße rückgebaut und asphaltiert werden, damit der Verkehr wieder durchgängig fließen kann. Diese Arbeiten nehmen eine gute Woche in Anspruch. Am 15. August soll die Umgehungsstraße, wenn die Arbeiten störungsfrei laufen, wieder komplett freigegeben werden.   

Bombensuche auf der B 51

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  • Die Bundesstraße wurde zwischen Warendorfer Straße (Bild) und Wolbecker Straße komplett gesperrt.

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  • Löcher in der Umgehungsstraße:

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  • Am Montag, 24. Juli, wurde die B 51 in Münster gesperrt, um nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg zu suchen.

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  • Der Kampfmittelräumdienst hat mit Sondierungsbohrungen in der Fahrbahndecke in Höhe St. Mauritz begonnen.

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  • Sollte sich der Verdacht an einem der Punkte bestätigen, muss großflächig gegraben werden.

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  • Dann wären auch Evakuierungen und kontrollierte Sprengungen möglich.

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  • Für die Arbeiten sind etwa zwei Wochen angesetzt. So lange bleibt die Umgehungsstraße zwischen Warendorfer Straße und Wolbecker Straße gesperrt.

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Verlegung eines Querdurchlasses für Regenwasser

Im Schatten  der Vollsperrung hat der Landesbetrieb Straßen NRW parallel zur Kampfmittelsuche zusätzliche Bauarbeiten organisieren können, die sonst nur unter erheblichen Verkehrsbehinderungen durchzuführen sind. So konnte die Verlegung eines sogenannten Querdurchlasses für Regenwasser unter der Fahrbahn der B51 in Höhe des Laerer Landweges schneller erledigt werden. Im weiteren Verlauf der Straße wird kurzfristig Boden für die „Anrampung“ der neuen Brücke über die Warendorfer Straße angefüllt.

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