Begegnung mit Lemuren
Sybill Ebers macht Urlaub auf Madagaskar

Münster -

Die Direktorin des Pferdemuseums, Sybill Ebers, reist gern in ferner Länder. Wenn sie sich allerdings richtig erholen will, fährt sie auf eine kleine Nordseeinsel.

Donnerstag, 10.08.2017, 22:00 Uhr
Erinnerungsbild aus Madagaskar: Sybill Ebers hat hautnahen Kontakt mit einem sehr anhänglichen Lemuren.
Erinnerungsbild aus Madagaskar: Sybill Ebers hat hautnahen Kontakt mit einem sehr anhänglichen Lemuren. Foto: Privat

Bei Sybill Ebers, Direktorin des Westfälischen Pferdemuseums im Zoo, schlagen „zwei Herzen in der Brust“, wenn es um das Thema Urlaub geht. „Anstrengende Reisen, bei denen es spannende Tiere zu sehen gibt, oder einfach nur Entschleunigen auf einer Nordseeinsel“, ist für die Biologin häufig die Qual der Wahl.

Ruhe an der Nordsee

Thema Nordsee: Seit ihrer Kindheit verschlägt es Sybill Ebers immer mal wieder und möglichst einmal im Jahr auf die westfriesische Nordseeinsel Schiermonnikoog. Auf der kleinsten von insgesamt fünf bewohnten niederländischen Inseln geht sie stundenlang und mit wachsender Begeisterung bei jedem Wetter mit ihrem Hund Askan am Strand spazieren.

„Ein gutes Buch, viel Ruhe, ein Fahrrad und der Blick auf das Wattenmeer. Mehr brauche ich da nicht“, so Ebers. Im Naturpark freut sie sich über stundenlange Betrachtungen von Vögeln, Orchideen und Seehunden.

Fernreisen nach Madagaskar und Tansania

Wenn es die Zeit erlaubt, sind aber auch Fernreisen angesagt. So wie 2013 nach Madagaskar, wo sie die stark bedrohten Lemuren im Urwald besucht hat. „Im strömenden Regen mit einem einheimischen Führer durch den Urwald.

Das ist anstrengend, wird aber belohnt, wenn man viel Geduld mitbringt“, schwärmt Ebers von ihrer tierischen Begegnung mit den Feuchtnasenaffen. Und Kattas in freier Wildbahn zu sehen, ist für sie „ein großes Glück“, ebenso wie das recht nahe Treffen mit einem Buckelwal auf dem Meer.

In Tansania erlebte sie die Artenvielfalt im Nationalpark Serengeti. Unvergessen ist ein Leopard, der fast eine Stunde neben dem Jeep herlief. Ein Traumziel für sie ist Australien, geplant ist die Fernreise in den nächsten Jahren. Dort geht Ebers dann auf die Pirsch nach den Schnabeltieren. Ungewöhnliche Exoten, die vom Aussterben bedroht sind.

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Und natürlich hält die Liebe zum Pferd auch im Urlaub an. Deshalb war schon häufiger die Camargue ihr Ziel. Die wilden Schimmel im idyllischen Süden Frankreichs sind für Ebers „ein Muss“. Für den „Miniurlaub so zwischendurch“ nimmt sich Ebers abends Zeit, wenn sie mit ihrem Hund durch den besucherleeren Zoo geht. „Fast schon eine andere Welt, aber einfach schön“, so die Museumsdirektorin.

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