Lisa Sauer ist „katholisch sozialisiert“
Neue Pastoralreferentin in der Pfarrei St. Mauritz

Münster -

Die richtige Ausrüstung für eine Neu-Münsteranerin hat sich Lisa Sauer schon zugelegt. „Fahrrad, Fahrradhelm und Regenkleidung“, zählt sie lachend auf. Jetzt möchte sie sich auf den nächsten Schritt konzentrieren: „Die vielen Menschen und Gesichter der Pfarrei kennenlernen.“ Denn seit Anfang August ist die 26-Jährige als Pastoralreferentin in der Pfarrei St. Mauritz in Münster tätig.

Donnerstag, 10.08.2017, 20:00 Uhr
Die 26-jährige Lisa Sauer ist seit Anfang August neue Pastoralreferentin in St. Mauritz in Münster.
Die 26-jährige Lisa Sauer ist seit Anfang August neue Pastoralreferentin in St. Mauritz in Münster. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ladermann

Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Greven, war Sauer früher als Messdienerin, Gruppenleiterin und im Ferienlager aktiv. „Klassisch katholisch sozialisiert sozusagen“, sagt sie schmunzelnd. Doch es waren nicht nur ihre Gemeindeaktivitäten, die sie zum Beruf der Pastoralreferentin geführt haben.

Nach dem Abitur absolvierte Sauer ein Freiwilliges Soziales Jahr über das Bistum Münster, arbeitete in einer Einrichtung für junge Mütter. „Während dieser Zeit ist mir bewusst geworden, wie gut es mir selbst geht und dass es im Leben um mehr geht“, erklärt sie. Als großes Glück empfand sie es außerdem, Menschen zu begegnen, die ihre Einstellungen, darunter auch den Glauben, offen und authentisch leben.

Viele praktische Erfahrungen

Nach ihrem Studium der Religionspädagogik in Paderborn sammelte Sauer praktische Erfahrungen in ihrer Ausbildungsgemeinde St. Nikolaus in Wesel am Niederrhein.

Drei Jahre lang lernte sie das vielfältige Gemeindeleben kennen, unterrichtete Religion in der Schule, übernahm Predigtdienste und bereitete Erwachsene auf die Taufe vor. Letzteres diente der jungen Frau auch dazu, ihren eigenen Glauben zu hinterfragen.

Arbeit mit Jugendlichen

Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Arbeit mit Jugendlichen. So begleitete sie Jugendliche aus Wesel zum Weltjugendtag nach Polen und konzipierte eine Erlebnisausstellung zum Thema Tod, bei der sich junge Menschen mit der Endlichkeit und dem Sterben auseinandersetzen konnten.

Die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird darum auch zu ihren Hauptaufgaben in Münster gehören. Darüber hinaus wird sie Begräbnisdienste übernehmen, heißt es in einer Pressemitteilung weiter.

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