Neue Programmpunkt kamen gut an
Abschied von der Abenteuerstadt „Atlantis“

Münster -

Drei Wochen „Atlantis“ sind am Freitag zu Ende gegangen. Bis zu 400 Kinder tummelten sich täglich in der Abenteuerstadt im Wienburgpark, an die 300 Essen wurden pro Tag ausgegeben. Viele neue Programmpunkte kamen bei den Teilnehmern gut an.

Freitag, 11.08.2017, 19:04 Uhr aktualisiert: 11.08.2017, 19:10 Uhr
Mit dem Verlauf von „Atlantis“ zufrieden: Andreas Garske, der Leiter des Kinderbüros.
Mit dem Verlauf von „Atlantis“ zufrieden: Andreas Garske, der Leiter des Kinderbüros. Foto: kel/Kinderreporter

Andreas Garske sitzt in seinem provisorischen Büro und blickt auf die Grünfläche des Wienburgparks. „Zum Glück regnet es im Moment nicht“, sagt er. Gerade findet die Abschlussveranstaltung der Kinderstadt Atlantis statt. Verschiedene Gruppen führen musikalische Stücke.

Als Leiter des Kinderbüros ist Garske die Anstrengung der vergangenen drei Wochen ins Gesicht geschrieben. Auch ihm machte der durchwachsene Sommer zu schaffen, den er aber nicht so negativ sehen will. „Bei uns ist nichts weggeflogen. Außerdem hatten wir weniger Wespenstiche als in den vergangenen Jahren“, sagt Garske, der ein positives Fazit der Kinderstadt zieht.

Vor allem die neuen Programmpunkte, über die auch in der Zeitung berichtet wurde, seien bei den Kindern sehr gut angekommen. Garske nennt an erster Stelle das Bauernhofmobil, das den Kindern landwirtschaftliche Prozesse näherbrachte. Auch mit Steinmetzin Sabine Feldmann zeigt er sich hochzufrieden, die sich an sechs Tagen Zeit für die Kinder nahm. Daneben erfreute sich vor allem das Kettcar-Fahren großer Beliebtheit. Und auch traditionelle Einrichtungen wie Kletterturm und Trampolin kamen gut an.

Die Teilnehmerzahl scheint für das Angebot zu sprechen. „Wir hatten an manchen Tagen über 400 Kinder auf dem Gelände. Täglich wurden mehr als 300 Essensmarken ausgegeben“, berichtet Garske. Obwohl sich viele Kinder zuvor nicht kannten, seien die Gruppen schnell zusammengewachsen. Dafür seien insbesondere die ehrenamtlichen Helfer verantwortlich, die einen Full-Time-Job erfüllen mussten. Auf diesem Wege hofft Garske, neue Betreuer für das kommende Jahr gewonnen zu haben. „Die Hälfte von ihnen ist schon länger dabei. Es ist toll, die Leute über Jahre zu binden.“

Sein Dank gilt der Lebenshilfe, die Betreuer für Menschen mit Behinderungen abstellte. Deren Integration habe problemlos funktioniert. Wie in den Jahren zuvor habe der unterschiedliche soziale Hintergrund der Kinder für eine gute Mischung gesorgt. Nun stehen erst einmal Aufräum- und Abbauarbeiten an. Garske und die ehrenamtlichen Betreuer freuen sich danach auf einige freie Tage.

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