Besucherzahlen der städtischen Freibäder
Warmes Wasser wirkt: Viel Betrieb in der Coburg

Münster -

Das Wetter ist wechselhaft; aber seit es in der Coburg durchgehend warmes Wasser gibt, sind die Besucherzahlen zufriedenstellend. Auch in Hiltrup und Stapelskotten sind die Zahlen gut – dem warmen Frühsommer sei Dank.

Mittwoch, 16.08.2017, 07:00 Uhr
Sprung ins  gar nicht kühle Nass der Coburg: Seitdem das Wasser hier dank Fernwärmeheizung konstant mindestens 23 Grad warm ist, kommen zuverlässig viele Besucher – sogar an Regentagen.
Sprung ins  gar nicht kühle Nass der Coburg: Seitdem das Wasser hier dank Fernwärmeheizung konstant mindestens 23 Grad warm ist, kommen zuverlässig viele Besucher – sogar an Regentagen. Foto: Oliver Werner

Das garantiert warme Wasser beschert dem Freibad Coburg stabile, hohe Besucherzahlen. Nach gut zwei Dritteln der Freibadsaison 2017 zeigt sich an den Besucherzahlen überdeutlich: Wenn die Wassertemperatur stimmt, kommen viele Besucher regelmäßig, das Wetter ist dann weniger ausschlaggebend für den Erfolg der Saison.

Das bestätigt Michael Willnath, Leiter des städtischen Sportamtes, das zu Beginn dieser Saison das ehemalige Vereinsfreibad Coburg übernommen hat. Bereits im vergangenen Jahr war die Coburg durch Fernwärme beheizbar, konnte durchgängig eine Wassertemperatur von mindestens 23 Grad garantieren und bilanzierte am Ende der Saison 116 000 Besucher. Rekord!

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Zum aktuellen Zeitpunkt Mitte August liegt die Besucherzahl in dem zentral gelegenen Freibad an der Grevener Straße mit knapp 78 000 leicht über dem Stand des Vorjahres. In den beiden anderen, lediglich durch Sonnenenergie heizbaren städtischen Freibädern Hiltrup und Stapelskotten, kamen jeweils deutlich weniger Besucher, und die Zahlen differieren auch erheblich gegenüber dem Vorjahr.

Dank dem warmen Frühsommer zum Guten: Nach Stapelskotten kamen bisher mit knapp 34 000 Besuchern über 7000 mehr als im Vorjahr bis Mitte August, Hiltrup verbucht bis zum jetzigen Zeitpunkt mit bisher knapp 40 000 ein Besucherplus von nahezu 6000 Badegästen gegenüber 2016.

Grundschultriathlon in Hiltrup

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  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits im 15. Jahr fand am Hiltruper Freibad der Dreikampf für Grundschüler statt. Sieger wurde jeder, der im Ziel einlief – Hauptsache der Körper bekam richtig viel Bewegung. Foto: Matthias Ahlke

Der an den heißen Tagen im Juni riesige Besucherandrang hat zuletzt stark nachgelassen, selbst an einzelnen schönen Tagen wie am Montag war der Besucherzustrom in Stapelskotten und Hiltrup überschaubar. Das Wasser ist nach den kühlen Vortagen vielen Münsteranern zu kalt – und an Tagen wie dem vergangenen Samstag, als es beinahe nonstop bei 15 Grad Lufttemperatur regnete, tröpfelten nur sehr vereinzelte Besucher.

 

Saisonstart in der Coburg

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  • In der Coburg wird das Wasser dank des neuen Heizungsanschlusses jetzt zusätzlich geheizt. Bei 25 Grad gönnen sich jetzt schon viele Wasserratten das Badevergnügen. Foto: Matthias Ahlke
  • In der Coburg wird das Wasser dank des neuen Heizungsanschlusses jetzt zusätzlich geheizt. Bei 25 Grad gönnen sich jetzt schon viele Wasserratten das Badevergnügen. Foto: Matthias Ahlke
  • In der Coburg wird das Wasser dank des neuen Heizungsanschlusses jetzt zusätzlich geheizt. Bei 25 Grad gönnen sich jetzt schon viele Wasserratten das Badevergnügen. Foto: Matthias Ahlke
  • In der Coburg wird das Wasser dank des neuen Heizungsanschlusses jetzt zusätzlich geheizt. Bei 25 Grad gönnen sich jetzt schon viele Wasserratten das Badevergnügen. Foto: Matthias Ahlke
  • In der Coburg wird das Wasser dank des neuen Heizungsanschlusses jetzt zusätzlich geheizt. Bei 25 Grad gönnen sich jetzt schon viele Wasserratten das Badevergnügen. Foto: Matthias Ahlke
  • In der Coburg wird das Wasser dank des neuen Heizungsanschlusses jetzt zusätzlich geheizt. Bei 25 Grad gönnen sich jetzt schon viele Wasserratten das Badevergnügen. Foto: Matthias Ahlke
  • In der Coburg wird das Wasser dank des neuen Heizungsanschlusses jetzt zusätzlich geheizt. Bei 25 Grad gönnen sich jetzt schon viele Wasserratten das Badevergnügen. Foto: Matthias Ahlke
  • In der Coburg wird das Wasser dank des neuen Heizungsanschlusses jetzt zusätzlich geheizt. Bei 25 Grad gönnen sich jetzt schon viele Wasserratten das Badevergnügen. Foto: Matthias Ahlke

 

Heizung auch anderswo?

Am Ende der Freibadsaison will die Verwaltung darlegen, wie teuer die Heizung des Freibads Coburg ist. Knapp 20 000 Euro waren dafür veranschlagt – ob das reicht, sei derzeit noch nicht zu sagen, heißt es in der Verwaltung. Geprüft wird dann auch, ob eine Beheizung der Freibäder in Hiltrup und Stapelskotten möglich und finanzierbar ist.  kv

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Auch bei schlechtem Wetter geöffnet

Auch bei anhaltend schlechtem Wetter müssen die Freibad-Freunde aber nicht fürchten, dass die Stadt ein Bad schließt. „Wir haben das Personal für die Saison verpflichtet, halten darum die Bäder offen“, betont Willnath. In Münster drohe derzeit nicht – wie andernorts in Deutschland bereits geschehen – die Gefahr, dass wegen Mangels an Fachpersonal Schwimmbäder nicht offen gehalten werden können. „Wir können immer und überall die gesetzlich vorgeschriebene Mindestanzahl von Fachpersonal einsetzen“, ergänzt er.

Mehr Informationen

Alle Öffnungszeiten und Eintrittspreise der Schwimmbäder in Münster finden Sie auf der  Webseite des Sportamts der Stadt Münster .

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Neben den fest angestellten Fachangestellten rekrutiert die Stadt Saisonkräfte und ausgebildete Rettungsschwimmer auf Abruf für Spitzenzeiten. „Wir finden dank der Uni mit dem Sport-Institut immer noch genügend als Rettungsschwimmer ausgebildete Aushilfen“, erklärt Marco Beernink, langjähriger Schwimmmeister in der Coburg.

Aber es werde auch in Münster schwerer, Personal für die Schwimmbäder zu finden, auch für Ausbildungsstellen, sagt Michael Willnath. Die Bäderangestellten arbeiten eben, wenn andere Menschen frei haben. Willnath: „Das ist für viele nicht attraktiv.“

Kommentar: Es lohnt sich

Jahrelang, nachdem die Stadt die drei mit vielen Millionen Euro modernisierten Freibäder Coburg, Hiltrup und Stapels­kotten lediglich mit Sonnenenergie zu heizen pflegte, wurde die bescheidene Besucherresonanz damit abgetan, dass bei schlechtem Wetter so oder so kaum jemand im Freibad schwimme. Die Ausstattung der Coburg mit Fernwärme zeigt, dass das nicht stimmt. Auch an kühlen regnerischen Tagen kommen die Stammgäste, und das beheizte Wasser bietet nun auch den Sportvereinen zum ersten Mal akzeptable Trainingsbedingungen auf einer 50-Meter-Bahn. Natürlich ist das nicht umsonst – aber es zeigt sich, dass hinreichend warmes Wasser für viele Menschen erst die Voraussetzung ist, schwimmen zu gehen und die – so oder so – im Betrieb teuren Schwimmbäder ihre Funktion erfüllen können. Gut, dass hier offenbar ein Umdenken einsetzt. Karin Völker

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