Stickoxid-Belastung
Keine Klage gegen Münster

Münster -

Die von der Deutschen Umwelthilfe angekündigte Klagewelle mit dem Ziel einer besseren Luftreinhaltung betrifft insgesamt 62 Städte in Deutschland – nicht aber Münster.

Dienstag, 29.08.2017, 06:00 Uhr
In Münster wird der Grenzwert für Stickoxide zwar überschritten – aber nicht hoch genug für eine Klage der Deutschen Umwelthilfe.  
In Münster wird der Grenzwert für Stickoxide zwar überschritten – aber nicht hoch genug für eine Klage der Deutschen Umwelthilfe.   Foto: Oliver Werner

Die Pressestelle der Deutschen Umwelthilfe in Berlin bestätigte jetzt auf Anfrage unserer Zeitung, dass Münster nicht auf der Liste der Städte enthalten sei, gegen die man vorgehen möchte.

In Nordrhein-Westfalen sind dies folgende Kommunen: Düren, Hagen, Dortmund, Bochum, Paderborn, Wuppertal, Bielefeld, Siegen, Oberhausen, Hürth, Leverkusen, Herne, Witten, Neuss, Mülheim an der Ruhr, Schwerte und Mönchengladbach.

Ziel der Klagen: ein Diesel-Fahrverbot

In all diesen Städten werde die Obergrenze für Stickoxide, die bei 40 Mikrogramm je Kubikmeter im Jahresmittel liegt, um mindestens zehn Prozent überschritten. Für Münster gab die Umwelthilfe 41 Mikrogramm an. Das ist zwar oberhalb des Grenzwertes, aber unterhalb der Zehn-Prozent-Marke.

Ziel der Klagen ist ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge. Sie gelten als Hauptverursacher für Stickoxide in der Luft. Auch politisch wird derzeit über die Zukunft der Dieselfahrzeuge heftig gerungen.

Die Städte mit der höchsten Stickoxidbelastung in Deutschland sind derzeit Stuttgart, München, Reutlingen und Köln.

Überschrift

Pro & Contra: Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge in Münster

Fragen und Antworten: Auf Dieselfahrer warten Unannehmlichkeiten

Deutsche Umwelthilfe leitet weitere Verfahren ein: Fahrverbote in 62 Städten?

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