Gute Schule für den Weg in die Politik
Lea Knezevic ist zum dritten Mal als Wahlkampfhelferin aktiv

Münster -

Mehr und mehr spielt sich die Routine in der täglichen Arbeit ein. Verwunderlich ist es nicht, engagiert sich Lea Knezevic doch schon zum dritten Mal als Wahlkampfhelferin für die CDU. Seit nun zweieinhalb Jahren ist sie Mitglied in der Partei und der Jungen Union. Nach der Kommunalwahl 2015 und der Landtagswahl im Mai ist sie nun auch bei der Bundestagswahl aktiv.

Dienstag, 12.09.2017, 09:36 Uhr aktualisiert: 12.09.2017, 09:40 Uhr
Engagiert sich zum dritten Mal im Wahlkampf für die CDU: Lea Knezevic.
Engagiert sich zum dritten Mal im Wahlkampf für die CDU: Lea Knezevic. Foto: Daniel König

„Entweder ganz oder gar nicht“ lautet ihr Tenor in Bezug auf das Wahlkampfengagement, was schon durchblicken lässt, dass die 21-Jährige mit vollem Einsatz bei der Sache ist – egal ob bei Haustürwahlkampf, Infoständen oder Plakataktionen.

Studium und Wahlkmapf unter einem Hut

„Am besten aber gefällt mir die Arbeit an den Infoständen, weil man da mit so vielen verschiedenen Leuten ins Gespräch kommen kann und sich mit anderen Meinungen auseinandersetzt“, meint sie. Solange es der Terminkalender zulässt, hilft sie mit. Allerdings kann dieser für sie als Studentin schon mal gut gefüllt sein.

Im vierten Semester ist sie an der Westfälischen Wilhelms-Universität nun für Politik und Recht eingeschrieben. Meistens aber lassen sich Studium und Wahlkampf gut miteinander kombinieren, sagt sie: „Die Termine sind eigentlich immer gut gelegt, und wenn man mal doch nicht kann, ist das auch kein Problem.“

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Arbeit in der Partei ist "eine Art von Freizeit"

Dennoch bleibt häufig nicht viel Zeit für private Dinge übrig. Für Knezevic aber alles nur eine Frage von gutem Zeitmanagement: „Man muss sich die verbliebene Zeit eben besser einteilen, und außerdem ist die Arbeit in der Partei für mich auch eine Art von Freizeit.“

Selbst nicht wahlberechtigt

Der Grund für ihr Engagement in der CDU hat viel mit persönlicher Überzeugung zu tun. Schon in Kroatien, dem Mutterland ihrer Eltern, wo sie von 2006 bis 2014 lebte, hat sie sich in einer Partei der Mitte engagiert, weshalb ihr das Programm der CDU am meisten zusagte. „Die wichtigsten Themen für mich sind dabei Migration und Integration, auch aufgrund meiner eigenen Geschichte“, wie die Studentin erklärt. Außerdem kann sie in der Parteiarbeit viel für die eigene Zukunft lernen, möchte sie später doch selbst einmal in der Politik tätig sein.

Aber nun stehen noch knapp zwei heiße Wochen im Wahlkampf an. Dabei mit ihrer Wahlstimme helfen, dass die CDU am Ende gewinnt, kann Lea Knezevic aber nicht: „Ich besitze nur die kroatische Staatsbürgerschaft und bin deshalb selbst nicht wahlberechtigt.“

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