Weltfriedentreffen: Bischof Genn zieht Fazit
„Gewalt nie im Rahmen einer Religion“

Münster -

Nach drei Tagen ist am Dienstagabend das Weltfriedenstreffen zu Ende gegangen. Führende Kirchen- und Religionsvertreter sowie Tausende Teilnehmer aus aller Welt besuchten die Veranstaltung in Münster und Osnabrück. Am Schlusstag zog Münsters Bischof Felix Genn auf Fragen unseres Redakteurs Dirk Anger ein Fazit.

Dienstag, 12.09.2017, 21:00 Uhr aktualisiert: 12.09.2017, 22:16 Uhr
 
Münsters Bischof Felix Genn; hier im Gespräch mit Deutschlands Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan. Foto: Bistum Münster

Welches Signal geht von diesem Weltfriedenstreffen aus?

Genn: Von dem Weltfriedenstreffen geht das deutliche Signal aus, dass Frieden möglich ist. Nicht diejenigen, die meinen, ihre Auffassungen mit Terror und Gewalt durchsetzen zu können, werden das letzte Wort haben, sondern diejenigen, die auf Dialog und Verständigung setzen. Und das Treffen hat noch einmal sehr deutlich gemacht: Gewalt geschieht nie im Rahmen einer Religion. Wo dies behauptet wird, da wird Religion missbraucht.

Gibt es konkrete Vereinbarungen zwischen den Religionsvertretern im Hinblick auf Zusammenarbeit?

Genn: Es gibt vor allem die Vereinbarung, dass der Dialog zwischen den Religionen fortgesetzt wird. Das gilt auf allen Ebenen: So wird es auch nächstes Jahr wieder ein Weltfriedenstreffen geben. Im Bistum Münster sind wir seit vielen Jahren in einem sehr guten Dialog mit Vertreterinnen und Vertreter anderer Religionen und werden diesen fortsetzen. Und denken Sie darüber hinaus etwa auch an die vielfältigen Angebote, die es an der Universität Münster zum interreligiösen Verstehen gibt. Nur wenn ich andere Religionen kenne und sie verstehe, kann ich mit ihren Vertreterinnen und Vertretern auf Augenhöhe kommunizieren

Wo hakt es am meisten im interreligiösen Dialog?

Genn: Ich möchte weniger auf die Schwierigkeiten eingehen, die es sicher auch gibt, als vielmehr auf die Möglichkeiten und Chancen hinweisen: ein guter und funktionierender interreligiöser Dialog ist eine große Chance für eine friedvollere Welt. Gerade das hat das Weltfriedenstreffen deutlich gemacht: wichtige Vertreterinnen und Vertreter aller großen Religionen sind nach Münster und Osnabrück gekommen, um miteinander zu sprechen. Das kann man nicht hoch genug bewerten.

Diskussion über „Wege des Friedens“

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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bistum Münster
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
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  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle
  • Beim Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant`Egidio in Münster und Osnabrück diskutierten insgesamt rund 5000 Teilnehmer drei Tage lang über „Wege des Friedens“. Foto: Bischöfliche Pressestelle

Was fordern die Religionsvertreter von der Politik?

Genn: Explizit wird das in dem Friedensappell stehen, der zum Abschluss des Treffens in Osnabrück veröffentlicht wird. Generell ist die Forderung an die Politik die, alles in ihren Kräften stehende zu tun, dass Gewalt und Terror in unserer Welt zurückgedrängt und die Ursachen der Fluchtbewegungen bekämpft werden. Ein zweiter Wunsch von mir ist – gerade angesichts der Flüchtlingssituation – immer im Blick zu behalten, dass es um einzelne Menschen, um Kinder, um Eltern, um Familien geht, die vor Gewalt fliehen und Schutz suchen. Das gerät leicht aus dem Blick, wenn man immer nur von „Tausenden oder Millionen Menschen“ spricht. Jeder einzelne Mensch hat eine ihm von Gott gegebene Würde und ein Recht auf diese Würde: darin sind sich die großen Religionen einig und das muss auch der Maßstab des Handelns der Politik sein.

Welche Botschaft haben Sie als Bischof von Münster platzieren können?

Genn: In meiner Predigt im Eröffnungsgottesdienst habe ich das deutlich gemacht, was ich eben auch schon auf Ihre Frage nach dem interreligiösen Dialog geantwortet habe: Wir können heute froh und dankbar sein, dass anders als zu Zeiten des 30-jährigen Krieges nicht mehr Abgrenzung und Misstrauen zwischen den Religionen im Vordergrund stehen, sondern Respekt, Toleranz und gegenseitiges Wohlwollen. Durch die Verbindung mit Gott schulden wir einander immer die Liebe: Christen untereinander, Christen und Muslime, Muslime und alle anderen. Und in meiner Begrüßung bei der offiziellen Eröffnung war es mir ein Anliegen – weil ich den Eindruck habe, dass das von ganz vielen Seiten zu Unrecht anders gesehen wird – zu betonen, wie sehr ich es respektiere, dass unsere Bundeskanzlerin in der schwierigen Situation des Jahres 2015 nicht von ihrer Überzeugung abgewichen ist, Menschen, die vor Terror, Krieg, Gewalt, Hunger und vielfältigen Notsituationen fliehen, vorübergehend oder bleibend eine Aufnahme zu bieten.

Hat Münster mit diesem Treffen den Testlauf für den Katholikentag 2018 bestanden?

Genn: Das müssen letztlich andere beurteilen. Bei mir sind viele positive Rückmeldungen eingegangen. Unsere Gäste haben sich bei uns sehr wohlgefühlt. Dahinter stand natürlich auch ganz viel Arbeit und jede Menge Einsatz vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen ich sehr dankbar bin. Von daher: der Katholikentag kann sicher kommen … aber jetzt atmen wir auch erst einmal tief durch, dass das Weltfriedenstreffen aus unserer Sicht so gut verlaufen ist.

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