Kalender „Rätselhaftes Münster“
Liebe zur Stadt stärken

Münster -

Verstecke Orte oder nur eine neue Perspektive: Der Kalender „Rätselhaftes Münster“ zeigt in seiner sechsten Auflage wieder spannende Orte in der Stadt.

Freitag, 15.09.2017, 11:00 Uhr
Präsentieren stolz den Kalender (v.l.): Stadthistoriker Dr. Ralf Klötzer, Stiftungsvorstand Hans-Peter Kosmider, Fotograf Andreas Lechtape, Claudia Büchel als Leiterin der Stadtbücherei und Achim Sommer, Geschäftsführer der Bürgerstiftung
Präsentieren stolz den Kalender (v.l.): Stadthistoriker Dr. Ralf Klötzer, Stiftungsvorstand Hans-Peter Kosmider, Fotograf Andreas Lechtape, Claudia Büchel als Leiterin der Stadtbücherei und Achim Sommer, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Foto: Matthias Ahlke

Stillgelegte Schienen, zauberhafte Winderlandschaften und urige Fachwerkhäuser: Zum sechsten Mal gibt die Stiftung Bürger für Münster den Kalender „Rätselhaftes Münster“ heraus. In diesem Jahr war Fotograf Andreas Lechtape im Nordosten der Stadt unterwegs.

Vollen Einsatz erforderte vor allem das Juni-Motiv. Das Haus zeigte sich das Haus nur wenig sommerlich. „Die Bäume blühten nicht“, so Lechtape. Doch das war kein Hindernis: „Ich habe einer Anwohnerin meine Telefonnummer gegeben. Und sie hat mir Bescheid geben, als die Bäume in voller Blüte standen.“ Das Ergebnis: Haus Coerde in sommerlichem Ambiente.

Weniger bekannte Objekte

„Wir wollen immer Objekte abbilden, die nicht so bekannt sind. Oder aber wir fotografieren Objekte so, wie man sie nicht kennt“, erklärt Hans-Peter Kosmider aus dem Vorstand der Bürgerstiftung. Doch nicht nur die Vorderseiten der Kalenderblätter sind ein Hingucker: „Auf den Rückseiten gibt es Erklärungen zu den Objekten und Informationen zu je zwei Vereinen oder ehrenamtlichen Institutionen.“

Sakrale Bauten, Wohnhäuser, Landschaften

Stadthistoriker Dr. Ralf Klötzer sucht in jedem Jahr die rätselhaften und teils verstecken Orte aus. „In diesem Jahr hatten wir am Ende 25 tolle Motive“, berichtete er am Donnerstag von der schwierigen Auswahl. Mit dabei sind sakrale Bauten, Wohnhäuser, Landschaftsaufnahmen und spannende Details. Klötzer erklärt auch den Leitfaden: „Jeder Betrachter sollte mindestens ein Objekt nicht kennen. Und auch mindestens ein kennen.“

Der Start im Januar ist in diesem Jahr in der Haskenau. Das Jahr endet mit den Zwillingstürmen der Kirche St. Mauritz. Für Klötzer ist die Intention des Kalenders klar: „Wir wollen Münster bekannt machen und die Liebe zu Münster stärken.“ Alle Objekte sind deshalb auch auf einer Karte vermerkt: „Wir bieten eine Fahrradtour an. Man soll die Objekte selbst erkunden.“

Mit dem Kauf etwas Gutes tun

Hans-Peter Kosmider machte außerdem deutlich: „Mit dem Kauf tut man außerdem etwas Gutes.“ Der Erlös ist für die Projekte der Bürgerstiftung bestimmt. „Das Geld fließt also in die Gesellschaft zurück.“

Zum Thema

Der Kalender ist zum Preis von 9,80 Euro unter anderem in der WN-Geschäftsstelle, Prinzipalmarkt 13/14, und beim Aschendorff Verlag zu erwerben.

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