Sicherheitsbedenken
Bauzäune rund um den Send rücken in den Fokus

Münster -

Erstmalig ist der komplette Send eingezäunt. Doch beim genauen Hinsehen zeigt sich, es gäbe Lücken zum Durchschlüpfen. Das Ordnungsamt hat am Dienstag bereits reagiert.

Mittwoch, 25.10.2017, 08:00 Uhr aktualisiert: 25.10.2017, 08:58 Uhr
Hinter dem Bauzaun konnten sich Personen bis Dienstag unentdeckt Zutritt zum Send verschaffen. Eine Sperre für Fahrzeuge gibt es an dieser Stelle nicht, weil ein Anfahren mit Anlauf hier nicht möglich sei, so die Verantwortlichen.
Hinter dem Bauzaun konnten sich Personen bis Dienstag unentdeckt Zutritt zum Send verschaffen. Eine Sperre für Fahrzeuge gibt es an dieser Stelle nicht, weil ein Anfahren mit Anlauf hier nicht möglich sei, so die Verantwortlichen. Foto: bm

„Insgesamt sind wir gut aufgestellt“, sagt Johannes Lammers, Fachstellenleiter beim Ordnungsamt der Stadt, zum Thema Sicherheit auf dem Send. Die Veranstaltung sei erstmalig komplett eingezäunt, zusätzlich seien alle Auffahrmöglichkeiten mit Blockaden gesichert. Möglichen Amokfahrern sollen keine Ansatzpunkte gewährt werden.

Ein genauer Blick offenbarte in den ersten Send­tagen aber auch Schwächen in der Ausführung des Konzepts. Nach Hinweisen unserer Zeitung schwang sich Lammers am Dienstagvormittag aufs Fahrrad, um diese – zumindest teilweise – abzustellen.

Herbst-Send 2017

1/52
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner
  • Herbst-Send 2017 Foto: Oliver Werner

So war bislang nicht gewährleistet, dass an einem Notausgang zur Straße Schlossplatz hin Personen daran gehindert werden, unbeobachtet das Gelände zu betreten. „Das ist gravierend und muss in der Tat umgehend abgestellt werden“, stellte Lammers klar.

Schwieriger wird es dagegen einige Meter weiter südlich an den Bauzäunen, etwa auf dem Stück gegenüber Bäcker- und Wilmergasse. Dort nämlich sind die Elemente des Zauns nicht – wie überall sonst – mit Krampen verbunden. Die Folge: Die Elemente lassen sich ohne große Probleme aus ihren Standfüßen heben.

Zudem klaffen an einigen Stellen so große Lücken, dass sich Personen, auch ohne vorher aktiv zu werden, zwischen den einzelnen Elementen durchquetschen könnten. Das Problem: Hinter dem mit Planen ab­gesperrten Zaun stehen die Wohnfahrzeuge der Schausteller. Gerade dort müsse an schnelle Fluchtwege gedacht werden. „Da laufen die ­Interessen von Polizei und Feuerwehr auseinander“, verdeutlicht Lammers.

Mehr zum Thema

Rummelplatz in Münster: Send 2018 wieder mit Riesenrad

Volksfest in Münster: Sicher ist sicher beim Neun-Tage-Send

Send 2017: Der Herbstsend ist eröffnet

...

Dennoch zeigte sich der Ordnungsamtsmitarbeiter der Thematik gegenüber offen. Die Elemente seien aus seiner Sicht zumindest ineinander zu verhaken, für die Zukunft müsse man den Bereich noch einmal ins Auge fassen. Vielleicht auch mit ganz neuen Ansätzen, etwa dem, dass für die Schausteller ein anderer Platz zum Schlafen gefunden werden müsse. „Kein Konzept ist in Stein gemeißelt, wir wollen es gerne Stück für Stück verbessern“, so Lammers.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5244447?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker