Diskussion um Otto Pienes Lichtskulptur
Zwei Foren zur "Silbernen Frequenz"

Münster -

Die Integration des LWL-Logos in das Kunstwerk von Otto Piene am Landesmuseum hat in der Stadt für Gesprächsstoff gesorgt. In einer öffentlichen Podiumsdiskussion soll dieses Gespräch am 17. November fortgeführt und erweitert werden.

Freitag, 27.10.2017, 11:00 Uhr aktualisiert: 27.10.2017, 12:49 Uhr
 Otto Pienes „Silberne Frequenz“ an der Südfassade des LWL-Museums für Kunst und Kultur
 Otto Pienes „Silberne Frequenz“ an der Südfassade des LWL-Museums für Kunst und Kultur Foto: Hanna Neander

Der Zero-Künstler Otto Piene hatte für das neue Museum für Kunst und Kultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Lichtskulptur "Silberne Frequenz" weiterentwickelt, die er für das alte Museum 1972 geschaffen hatte. Die neue "Silberne Frequenz" mit LED-Lichtrhythmus an der Südfassade des neuen Museums wurde 2014 mit der Eröffnung aktiviert.

Fortführung der Diskussion

Die Integration des LWL-Logos in das Kunstwerk durch den Künstler Otto Piene hat in der Stadt für Gesprächsstoff gesorgt. In einer öffentlichen Podiumsdiskussion soll dieses Gespräch am 17. November (Freitag) um 18 Uhr fortgeführt und erweitert werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Fragen zur Kunst

In zwei Foren werden unterschiedliche Fragen beleuchtet: Das erste Panel geht aus von der Diskussion um die "Silberne Frequenz" und leitet auch zu anderen Fragen über wie "Wie kam es zu dem Entwurf des inzwischen verstorbenen Künstlers Otto Piene? Was passiert, wenn ein Kunstwerk vom Sturm zerstört wird?"

Das zweite Forum beschäftigt sich mit weiterführenden Aspekten von Kunst im öffentlichen Raum: "Wie viel Kunst verträgt der öffentliche Raum?" oder "Darf man Kunst auch wieder entfernen? Wer ist verantwortlich für die Unterhaltung und Pflege der Kunstwerke? Welche Rolle spielt die Denkmalpflege?"

Austausch in Gesprächsrunden

Zu diesen Fragen werden sich in den beiden Gesprächsrunden Kunstexperten, Künstlerinnen und Kulturverantwortliche austauschen, darunter auch Vertreter der Initiative "No!Logo" sowie der Vorsitzende der LWL-Landschaftsversammlung, Dieter Gebhard, und LWL-Direktor Matthias Löb.

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