Preise für die besten Abschlussarbeiten
Verabschiedung an der KathO: „Sie werden gebraucht!“

Münster -

Wenn die KatHo ihre Absolventen verabschiedet, dann richtig: Mit Preisverleihung, Musik und vielen roten Rosen.

Freitag, 27.10.2017, 16:02 Uhr aktualisiert: 27.10.2017, 18:20 Uhr
Mit 106 roten Rosenpräsentierten sich die Absolventen der KatHO Münster an ihrem großen Abend.
Mit 106 roten Rosen präsentierten sich die Absolventen der KatHO Münster an ihrem großen Abend. Foto: Katholische Hochschule NRW

Zum Abschied gab es 106 rote Rosen. Unter dem Beifall von Familien, Freundeskreis und Lehrenden überreichte Prof. Dr. Christopher Beermann, Prodekan der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Münster (KatHO), im „Viva Campus Café“ den Absolventinnen und Absolventen der Hochschule die Blumen. Die Studierenden der Hochschule hatten die Feier laut Pressemitteilung für 400 Gäste ausgerichtet.

Feemke Friese und Jonas Seibt aus dem dritten Semester begrüßten die Anwesenden und führten als Moderatorenteam locker durch den Abend. Ebenso stets auf dem Podium präsent war Gebärdendolmetscherin Nina Wiencek, die sogar die Lieder des „KatHO-Chors“ übersetzte, der die Veranstaltung musikalisch umrahmte.

In Vertretung von Dekan Prof. Dr. Hans-Rüdiger Schwab verlas Prof. Beermann dessen Grußwort. „Es ist etwas zu Ende gegangen, etwas Neues kündigt sich an“, hieß es darin. Die Zeit habe Spuren hinterlassen, „bei Ihnen und bei uns“. Leidenschaft sei einer der Schlüsselbegriffe für ein erfolgreiches Studium. Für die Zukunft wurde die Notwendigkeit kritischen Denkens angemahnt. Und: „Wir sind unermesslich stolz auf Sie!“

Dieser Stolz wurde auch bei der Verleihung der Preise für die vier besten diesjährigen Abschlussarbeiten deutlich. Für ihre Bachelorarbeiten wurden Marlene Reißing und Josefin Spallek ausgezeichnet. Reißing erforschte in ihrer Arbeit die Frage nach „Radikalisierung aufgrund basaler kognitiver Funktionen?“. Spallek untersuchte die „Diskussion der heilpädagogischen Begleitung von Eltern mit Lernschwierigkeiten im Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdbestimmung“. Für ihre Magisterarbeiten wurden Dominik Hassa und Fabienne Torst geehrt. Hassa untersuchte unter dem Thema „Da liegen doch Welten dazwischen“ die „Bedeutung von Altersbildern und Stereotypen in der integrativen Bildungsarbeit“. Torst verwies in ihrer Arbeit „Mach mir Platz, dass ich wohnen kann!“ auf theologische Impulse zur Lebensraumgestaltung von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Überreicht wurden die Auszeichnungen von Joachim Reimann, Prokurist des Sponsors DKM-Bank: „Mit dem Eintritt in ihr Berufsleben werden Sie gebraucht“, betonte er.

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