Festredner Leon Windscheid
Beste Auszubildende mit Traumnote „sehr gut“ werden im Rathaus geehrt 

Münster -

Allein der Name des Festredners, Jungmillionär Leon Windscheid, hatte bei der Ehrung von Münsters besten Auszubildenden am Mittwochabend im Rathausfestsaal Symbolkraft. 155 Azubis von Unternehmen aus Münster haben sich das Fundament für eine große berufliche Erfolgsgeschichte gebaut – mit der Traumnote „sehr gut“ bei ihrer Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen.

Mittwoch, 15.11.2017, 21:48 Uhr aktualisiert: 16.11.2017, 07:29 Uhr
Die Prüfungsbesten wurden am Mittwochabend bei einem gemeinsamen Festakt von der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen und dem Verein der Kaufmannschaft Münster von 1835 im Rathausfestsaal geehrt. Leon Windscheid (r.) hielt die Festansprache, Matthias Lückertz (3.v.r.) und Wolfgang Stricker (2.v.r.) begrüßten die Gäste.
Die Prüfungsbesten wurden am Mittwochabend bei einem gemeinsamen Festakt von der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen und dem Verein der Kaufmannschaft Münster von 1835 im Rathausfestsaal geehrt. Leon Windscheid (r.) hielt die Festansprache, Matthias Lückertz (3.v.r.) und Wolfgang Stricker (2.v.r.) begrüßten die Gäste. Foto: Oliver Werner

 Als einen „riesigen Luxus“ bezeichnete Wind­scheid den exzellenten Abschluss der Prüfungsbesten „Warum? Weil Ihr es Euch leisten könnt, Euer Leben abenteuerlich zu leben“, erklärte der Jungunternehmer und Psychologe. Abenteuerlich solle vor allem heißen: „wissbegierig, selbstbewusst, immer kritisch, offen für das Fremde, aber vor allem ohne Angst vor dem Ungewissen“, so Windscheid vor über 400 Gästen bei der gemeinsamen Besten-Ehrung des Vereins der Kaufmannschaft zu Münster von 1835 und der IHK. 155 der insgesamt 1 657 Prüfungsteilnehmer, die sich im Winter 2016/2017 und im Sommer 2017 der IHK-Prüfung gestellt hatten, haben 92 von 100 möglichen Punkten erreicht. Der Anteil der Jahrgangsbesten liegt damit bei fast 9,5 Prozent.

9,5 Prozent mit Bestnote

Wolfgang Stricker, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses für Münster, gratulierte den Prüfungsbesten zu ihrer herausragenden Leistung und betonte mit Blick auf den IHK-Fachkräftemonitor: „Was die Unternehmen vor allem suchen, sind Meister und nicht Master.“ Danach fehlen im IHK-Bezirk im Jahr 2021 mehr als 46 000 Fachkräfte aus betrieblicher Aus- und Weiterbildung, aber nur 5000 Akademiker. „Eine Ausbildung – samt ihrer exzellenten Karriereperspektiven – muss deshalb eine selbstverständliche Option für junge Menschen sein“, so Stricker. Die Einser-Absolventen zählten zu den begehrtesten Fachkräften, so Stricker. „Sie haben exzellente Startvoraussetzungen.“ Der Unternehmer aus Coerde appellierte an die Absolventen, Ehrgeiz und Neugierde beizubehalten.

Nichts ist schöner und motivierender als Erfolg.

Matthias Lückertz

Matthias Lückertz, Vorsitzender der Kaufmannschaft, wünschte den Prüfungs­Besten bei der Umsetzung ihrer Aufstiegschancen einen kritischen Verstand und Mut zur eigenen Meinung: „Fordern Sie sich und Ihre Umwelt, denn nichts ist schöner und motivierender als Erfolg“, unterstrich der Unternehmer.

Junge Fachkräfte in "Pole-Position"

Lückertz dankte zudem ausdrücklich den Eltern, Freunden, Ausbildern, Kollegen und Lehrern. Sie hätten wesentlich zum Prädikatsexamen beigetragen und mit dafür gesorgt, dass sich die jungen Fachkräfte eine „Pole-Position“ für ihre weitere Laufbahn geschaffen haben“.

Gemeinsam mit Leon Windscheid überreichten Lückertz und Stricker die Urkunden an die erfolgreichen Absolventen.

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