Benefiz-Lesereihe „Corpus Delicti“
Götz Alsmann und Alexandra Fischer-Hunold lesen zugunsten von Gewaltopfern

Münster -

"Corpus Delicti" nennt sich die Benefiz-Lesung zugunsten von Gewaltopfern. Diesmal waren Götz Alsmann und die Kinderbuchautorin Alexandra Fischer-Hunold als Künstler zugegen. Der Musiker und Entertainer hatte einen seiner Lieblingsautoren im Gepäck.

Donnerstag, 16.11.2017, 18:00 Uhr aktualisiert: 16.11.2017, 18:45 Uhr
Mehr Humor denn Tragik steckte in den Passagen, die Alexandra Fischer-Hunold aus ihrem Buch vorlas.
Mehr Humor denn Tragik steckte in den Passagen, die Alexandra Fischer-Hunold aus ihrem Buch vorlas. Entertainer Götz Alsmann eröffnete seinen Part an der Ukulele mit dem Song „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“. Foto: klm

Er ist Musiker und Entertainer, schreibt selbst aber keine Bücher. Doch er liest gerne. Etwa „diese verschrobenen englischen Gesellschaftsromane“ gefallen Götz Alsmann außerordentlich, wie er sagte. Auf diesem Weg war für ihn schon einmal eine künstlerische Brücke hergestellt zur Krimi-Reihe „Corpus Delicti“ im Institut für Rechtsmedizin.

Alsmann und die Kinderbuchautorin Alexandra Fischer-Hunold waren am Mittwoch Gäste der Benefizveranstaltung. Die Einnahmen aus dem Eintritt kommen der Gewaltopferambulanz des Instituts zugute.

Die vielen Gesichter des Götz Alsmann

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  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Bild aus jungen Jahren . . .

    Foto: WN
  • 2012: Götz Alsmann hält an der Westfälischen Wilhelms-Universität seine Antrittsvorlesung.

    Foto: Oliver Werner
  • 2013: Götz Alsmann bei der Unwiesität.

    Foto: Jennifer von Glahn
  • Premiere: In der Kurbelkiste wurde am 4. Juli 2017 zum ersten Mal das WDR-Filmporträt über Götz Alsmann gezeigt. 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Premiere: In der Kurbelkiste wurde am 4. Juli 2017 zum ersten Mal das WDR-Filmporträt über Götz Alsmann gezeigt. 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der Musiker: Götz Alsmann beim Neujahrskonzert am 1. Januar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der Musiker: Götz Alsmann beim Neujahrskonzert am 1. Januar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann beim Konzert am 31. Januar 2015 in der Halle Münsterland.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bekennender Preußen-Fan: Götz Alsmann beim Konzert am 31. Januar 2015 in der Halle Münsterland.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der Musiker: Götz Alsmann beim Neujahrskonzert am 1. Januar 2014.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Experiment: Götz Alsmann gehörte zu den Gästen der ungewöhnlichen Interview-Sendung "Kessler ist...".

    Foto: ZDF/Mike Christian
  • Götz Alsmann am 27. Juni 2008.

    Foto: dpa
  • Götz Alsmann 2001

    Foto: WN
  • Götz Alsmann präsentiert am 5.
    November 2007 im Studio 4 des Funkhauses in Köln den Jazz Award des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft.

    Foto: dpa
  • Der TV-Star: Götz Alsmann im September 2016 während der letzten "Zimmer-frei"-Sendung.

    Foto: WDR/Ben Knabe
  • Kongeniale Partner bei "Zimmer frei": Götz Alsman und Christine Westermann.

    Foto: dpa
  • Vorfreude auf die neue Aufgabe: Götz Alsmann (l.) mit Dekan Prof. Michael Keller bei seiner Ernennung zum Honorarprofessor.

    Foto: Universität Münster
  • Götz Alsmann beim Münsterlandtag in Bocholt 2010 mit dem damaligen NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Götz Alsmann beim Münsterlandtag 2010 in Bocholt im Gespräch mit Wolfgang Hölker (2.v.r.), Sakia Zierenberg und Titus Dittmann (l.).

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Götz Alsmann moderiert regelmäßig das Lebensfest in Münster - so auch 2011.

    Foto: Paul Meyer zu Brickwedde
  • Götz Alsmann als Gast von Elke Heidenreich in der Literatur-Sendung „Lesen“ (Archivbild vom 27. Juni 2008).

    Foto: dpa
  • Dieses Bild zeigt Götz Alsmann bei einem Auftritt in der Gempthalle in Lengerich.

    Foto: WN
  • Hier ist Götz Alsmann bei seiner Präsentationslesung seines Hörbuches „Jules Verne. In 80 Tagen um die Welt“ am 23. Mai 2002.

    Foto: Marie Vigener
  • Foto-Shooting für Götz Alsmanns CD „Tabu“.

    Foto: Jim Rakete
  • Götz Alsmann mit dem Jazz Award des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft, den er für die Produktion der CD „Winterwunderwelt“ 2007 erhielt.

    Foto: A3637 Jörg Carstensen
  • Das Archivbild zeigt Götz Alsmann mit Banjo mit Stephan Schulze (r.) bei der Präsentation von „Feuerzangenbowle“ 2003.

    Foto: Lukas Speckmann
  • Götz Alsmann hält bei der Aftershow-Party der 13. „Echo“ Verleihung 2004 seinen Preis stolz in der Hand.

    Foto: dpa
  • Götz Alsmann überreichte auf diesem Archivbild ein Bild von Udo Lindenberg.

    Foto: Daniela Elsner
  • In seinem Element: Götz Alsmann mit seiner Kollegin Christine Westermann in seiner TV-Show „Zimmer frei“ am 9. April 2000.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann bei der Aufzeichnung der Sendung „Mit Maus und Melone - 50 Jahre WDR-Kinderfernsehen“ am 8. Juni 2006.

    Foto: WDR BR Wilschewski (M)
  • Das Archivbild zeigt Götz Alsmann beim traditionellen Weihnachtskonzert in der münsterischen Kneipe Destille am 21. Dezember 2000.

    Foto: Marcel Schwamborn

Gut 100 Zuhörer füllten die Plätze im Seminarraum. „Drei Mal so viele Karten hätten wir verkaufen können“, erklärte Schriftstellerin Sandra Lüpkes, die die Reihe zusammen mit „Wilsberg“-Autor Jürgen Kehrer seit deren Start vor acht Jahren leitet. Aber allein die eine jährliche Veranstaltungen bringe das Geld für alle „zehn bis 15 Untersuchungen der Ambulanz im Jahr“ ein, die nicht von Amts wegen in Auftrag gegeben wurden, sondern von Gewaltopfern privat zu zahlen wären, wie Institutsleiterin Prof. Dr. Heidi Pfeiffer darlegte.

Außer Alsmann als lokaler Kulturgröße machte auch Fischer-Hunold das Programm anziehend: Die Gievenbeckerin ist im Mai für ihr Buch „Lord Gordon. Ein Mops in königlicher Mission“ als bestem Kinder- und Jugendkrimi 2017 ausgezeichnet worden.

Alsmann wählt Malet

„Gordon“ lebt im viktorianischen England, frisst von silbernen Tellern und glaubt, dass „alle leben wie die Made im Speck, so wie er“, las die Autorin aus ihrem Roman. Dann gerät er in dunklen Gassen Londons in Not.

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Im Talk mit Lüpkes und Kehrer plauderten die Künstler über ihre Arbeit, Pläne und Privates. Fischer-Hunold absolvierte zum Beispiel eine Banklehre und kam dann erst zum Schreiben, „weil ich doch Krimi-Autorin werden wollte“.

Alsmann hatte sich einen seiner „Lieblingsautoren“ gewählt – den Franzosen Léo Malet und dessen Geschichte „Stress um Strapse“ mit dem Pariser Privatdetektiv Nestor Burma. Zwischen Texten und Talk spielte Musikerin Rosa Latour am E-Piano Lieder und Chansons.

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