Nicola Gördes und Stella Rossié präsentieren ihre Arbeit in der Reihe „Radar“
„Club“-Atmosphäre beim Kunstverein

Münster -

Einen facettenreichen Einblick in das Lebensgefühl junger Leute präsentiert das Künstlerinnen-Duo Nicola Gördes und Stella Rossié zurzeit in der Galerie der Gegenwart des Westfälischen Kunstvereins im Landesmuseum. Sie führen damit die innovative Ausstellungsreihe „Radar“ des LWL-Museums und des Westfälischen Kunstvereins nach den Skulptur-Projekten fort. Der Titel „Warum verlieben wir uns immer in die fiesen Jungs??“ gibt Rätsel auf.

Freitag, 17.11.2017, 16:01 Uhr
Ein Video und eine Stellage mit allerlei Kult-Objekten bilden das Rückgrat für die „Radar“-Schau von Nicola Gördes und Stella Rossié beim Westfälischen Kunstverein.
Ein Video und eine Stellage mit allerlei Kult-Objekten bilden das Rückgrat für die „Radar“-Schau von Nicola Gördes und Stella Rossié beim Westfälischen Kunstverein. Foto: LWL

Die Künstlerinnen haben in der Galerie der Gegenwart, dem Schaufenster zwischen Landesmuseum und Westfälischem Kunstverein, eine raumgreifende Installation entwickelt, die sowohl aus einer Video-Arbeit wie auch einer umgebauten Stellage mit Restmöbeln des Skulptur-Projekte-Infopunkts sowie diversen Objekten besteht. Der erste Video-Beitrag, 2014 entstanden und mit dem Titel „KOMET“ versehen, beinhaltet eine Art Nachtclub-Szenerie. Vom 15. Dezember an wird der neu produzierte Film „2017 – The chicks would dig it and we’d get laid a lot“ an gleicher Stelle bis Ausstellungsende gezeigt. Die Gestaltung des Raumes wird dabei von den beiden Künstlerinnen je nach Film variiert und angepasst. Während die beiden Künstlerinnen in „KOMET“ eine Art Zukunftsvision der Clubkultur zeichnen – inklusive dumpfem Bass und blitzendem Partyfotografen –, erzählen sie in dem neu entstehenden Film von dem Mythos „Rockband“, deren flüchtiger Popularität und dem häufig exzessiven Gebaren der Fans. Besonderer Clou: Vor den Toiletten wachen zurzeit Kunststoffhunde. Man darf aber trotzdem austreten. Die Videos sind übrigens Tag und Nacht – auch durch die Scheibe des Kunstvereins – zu sehen.

Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm, bei dem die Künstlerinnen mit verschiedenen Gesprächspartnern über die Themen der Filme sprechen.

Zum Thema

15. Dezember, 18 Uhr: Kennerblick zur Midissage; 14. Januar 2018, 18 Uhr: Kennerblick zur Finissage. Die Teilnahme an den Gesprächen ist kostenfrei.

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