Schulanmeldung für i-Männchen
Nur eine Schule hat Probleme

Münster -

Nur die Eltern der Margaretenschule müssen sich derzeit Sorgen machen, dass ihr Kind nicht an der angemeldeten Schule im Schuljahr 2018/19 starten kann. Für alle anderen i-Männchen sieht es nach aktuellem Stand gut aus. Allerdings stehen noch 120 Anmeldungen aus.

Mittwoch, 22.11.2017, 19:31 Uhr aktualisiert: 22.11.2017, 20:02 Uhr
Ähnlich viele Schüler wie im vergangenen Jahr werden auch 2018/19 ihren ersten Schultag in Münster haben.
Ähnlich viele Schüler wie im vergangenen Jahr werden auch 2018 ihren ersten Schultag in Münster haben. Foto: dpa

Zufrieden blickt Schulamtsleiter Klaus Ehling auf die seit Mittwoch vorliegenden Zahlen der i-Männchen für das Schuljahr 2018/19. 2343 wurden an den 45 Grundschulen angemeldet. Auf den ersten Blick sind das 128 weniger als im vergangenen Jahr, doch hinzu kommen noch 120 Kinder, deren Eltern eine Anmeldung bislang versäumt haben. Das Amt für Schule und Weiterbildung wird den Kontakt zu den Familien aufnehmen. Zudem gibt es erfahrungsgemäß immer Schüler, die erst während des Schuljahrs nach Münster kommen.

„Wir sind also genau in dem Bereich, in dem wir auch im vergangenen Jahr waren. Genau so haben auch unsere Prognosen ausgesehen“, sieht sich Ehling bestätigt. Zudem sei die Anmeldung bislang äußerst ausgeglichen gelaufen. Hätten im vergangenen Jahr noch mehrere Schulen zu viele Anmeldungen gehabt, gebe es in diesem Jahr nur an einer Schule ein Problem: der Margaretenschule in St. Mauritz. Dort sind 70 Anmeldungen eingegangen. Die Schule aber ist zweizügig und bietet daher maximal Platz für 56 Schüler. Mindestens 14 Schüler müssen dort also abgewiesen werden, nicht mitgerechnet diejenigen, die sich noch unter den 120 Nachzüglern befinden.

Dass die Stadt derzeit kostenintensive Schulerweiterungen im gesamten Stadtgebiet plant, obwohl die Schülerzahlen derzeit stagnieren, hat laut Ehling einen einfachen Grund. „Die Maßnahmen werden ja nicht jetzt, sondern erst in ein paar Jahren fertiggestellt sein.“ Ehling verweist dabei auf die Prognosen für die kommenden Jahre. Derzeit liege die Anzahl bei rund 2500 Schülern, doch schon für das Schuljahr 2019/20 würden 2700, für das Jahr danach sogar 2800 Schüler prognostiziert. „Nimmt man diese 300 Schüler, sind die zusätzlichen Züge, die wir jetzt planen, schon wieder voll“, sagt Ehling.

Die endgültige Entscheidungen über die Aufnahme der Kinder werden die Schulleiter erst im Februar 2018 treffen, da erst im Januar die Klassenbildung auf der Grundlage der vom Land vorgegebenen kommunalen Klassenrichtzahl festgelegt werden kann. Danach werden die Eltern informiert.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5306533?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker