Prinzendämmerschoppen
Generalprinzmarschall kritisiert Gesellschaften

Münster -

Weil viele Karnevalisten während der Proklamation nicht mehr dem Programm folgten, sondern sich in nahe gelegene Wirtschaften verdrückt hatten, gab es beim Dämmerschoppen harsche Kritik vom Generalprinzmarschall Bernard Homann.

Donnerstag, 23.11.2017, 13:00 Uhr aktualisiert: 23.11.2017, 13:26 Uhr
Prinzenorden für den Geprima (v.l.): Dirk Meyer-Potthoff, Prinz Christian, Bernard Homann und Thorsten Geuting.
Prinzenorden für den Geprima (v.l.): Dirk Meyer-Potthoff, Prinz Christian, Bernard Homann und Thorsten Geuting. Foto: hpe

Offene Kritik am Verhalten der münsterischen Karnevalsgesellschaften gab es von Generalprinzmarschall Bernard Homann am Mittwochabend beim Prinzendämmerschoppen.

Weil viele Karnevalisten wohl auch wegen des Wetters am 11.11. nicht mehr dem Programm auf der Bühne gefolgt waren, sondern sich nach dem Aufmarsch schnell in die umliegenden Bierlokale verzogen hatten, sei die Außenwirkung „katastrophal“ gewesen. Homann vor der versammelten Präsidentenschar in der Friedenskapelle: „Ihr habt nicht nur das aufwendige Bühnenprogramm des Bürgerausschusses verpasst, sondern mit eurer Abwesenheit den Prinzen, die Prinzengarde und den Oberbürgermeister während der Proklamation ignoriert. Das war despektierlich.“

Den trotz Zuschauermangels proklamierten Prinzen Christian Lange verglich Homann mit dem Jugendprinzen: „Mit seiner Dynamik, Figur und Jugendlichkeit ist Prinz Christian von Anfang an erfolgreich und auch der modischste Prinz.“ Lange selbst fühlt sich seit dem 11.11. „auf eine Welle der Euphorie“. Ein Traum sei in Erfüllung gegangen.

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