Beliebtes Skulptur-Projekt
Eisenman-Brunnen soll an Promenade zurückkehren

Münster -

Noch ist unklar, ob es einer Initiative gelingen wird, den Eisenman-Brunnen anzukaufen. Doch sollte er tatsächlich dauerhaft bleiben, dann soll er an seinen alten Standort zurückkehren.

Dienstag, 28.11.2017, 20:00 Uhr
Der Eisenman-Brunnen an der Promenade war eines der beliebtesten Skulptur-Projekte.
Der Eisenman-Brunnen an der Promenade war eines der beliebtesten Skulptur-Projekte.

Das Geld für den Ankauf des Kunstwerks hat die Initiative „ Dein Brunnen für Münster “ zwar noch nicht zusammen. Doch bei der Suche nach einem – möglichen – dauerhaften Standort für Nicole Eisenmans Skulptur-Projekt ist bereits eine Vorentscheidung gefallen. „Die Verwaltung, die Künstlerin sowie ihre Galerie haben zugestimmt, dass er an seinem alten Standort bleiben kann“, so Maria Galen, Mitstreiterin der Initiative.

Erst vor wenigen Wochen war Eisenman zu Besuch in Münster und hatte sich neun potenzielle Standorte angeschaut. Die Promenade hatte damals nur Außenseiterchancen, der Bereich an der Kreuzschanze galt bisher als ungeeignet. Doch inzwischen habe sich herausgestellt, dass es technisch durchaus möglich sei, das Kunstwerk am bisherigen Standort dauerhaft zu installieren, betont Galen. Dies habe ihr auch das Grünflächenamt bestätigt.

Skulptur „Brunnen-Skizze“ von Nicole Eisenman

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  • Das Bild zeigt den Aufbau der Skulptur „Sketch for a Fountain“ von Nicole Eisenman.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Standort des Brunnen während der Skulptur Projekte war an der Kreuzschanze an der Promenade.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Liegen an der Kreuzschanze unter den Augen von Annette von Droste-Hülshoff (Büste von Anton Rüller)...

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Das Bild zeigt die Skulptur vor dem großen Ansturm...

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Idyllische Lage an der Kreuzschanze an der Promenade.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Der "Skizze für einen Brunnen" war bei den Besuchern sehr beliebt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Während der Skulptur Projekte wurden die Gipsfiguren Opfer von Vandalismus.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der "Skizze für einen Brunnen" war bei den Besuchern sehr beliebt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Verweilen & Chillen an der Kreuzschanze.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der Brunnen lud auch zum Abkühlen ein.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der "Skizze für einen Brunnen" war bei den Besuchern sehr beliebt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Während der Skulptur Projekte wurden die Gipsfiguren Opfer von Vandalismus.

    Foto: kal
  • Während der Skulptur Projekte wurden die Gipsfiguren Opfer von Vandalismus und mussten phasenweise abgedeckt werden.

    Foto: Matthias Ahlke
  • In der Nacht wurden Figuren mit blauer Farbe beschmiert und mussten von LWL-Mitarbeitern gereinigt werden.

    Foto: iMatthias Ahlke
  • Das Bild zeigt den Platz der Skulptur nach dem Abbau im Oktober 2017.

    Foto: Matthias Ahlke

Eigentlich sollte der Brunnen nach den Skulptur-Projekten wieder verschwinden. Doch dann gründete sich die Initiative „Dein Brunnen für Münster“, die inzwischen ein eingetragener Verein ist. Sie lud Eisenman nach Münster ein – und begann, Spenden zu sammeln. „Wir haben bereits gute Erfolge erzielt“, sagt Galen. Weitere Spenden seien gleichwohl willkommen – Eisenman ist eine der renommiertesten Künstlerinnen weltweit, entsprechend hoch sind die Kosten für den Brunnen.

Eisenman arbeitet zurzeit daran, Alternativmaterialien für die Gips-Figuren zu testen, berichtet Galen. Derweil bereitet die Initiative eine Reihe von Aktionen vor, die Geld in die Spendenkasse spülen sollen. Bereits jetzt steht laut Galen fest: „Wir sind auf einem guten Weg.“ 

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