Evangelischer Kirchenkreis Münster
8,14 Millionen Euro für die Gemeinden

Münster -

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Münster hat am Donnerstag den Haushalts-und Finanzplan für das kommende Jahr beschlossen. Der Vorsitzende des Finanzausschusses, Hans Heinrich Hammermeister, stellte Zahlen vor, die auch für das kommende Jahr besser ausfallen als ursprünglich erwartet.

Freitag, 01.12.2017, 22:30 Uhr
Nicht nur der Superintendent wurde während der Kreissynode gewählt, auch der Haushalts- und Finanzplan wurde vorgestellt.
Nicht nur der Superintendent wurde während der Kreissynode gewählt, auch der Haushalts- und Finanzplan wurde vorgestellt. Foto: Matthias Ahlke

So stehen dem Kirchenkreis laut einer Pressemitteilung der Synode in 2018 14,14 Millionen Euro zur Verfügung. Die Kirchengemeinden erhalten davon knapp 8,14 Millionen Euro, die übrigen Mittel werden für Kindertageseinrichtungen, die Diakonie, Jugend- und Bildungsarbeit, für gemeinsame Dienste etwa im Bereich Seelsorge und für das Leitungs- und Verwaltungshandeln aufgewendet.

Ein Signal des Umsteuerns und der solidarischen Verantwortung lag in der Entscheidung, künftig 25 Prozent der Pfarrstellenkosten durch alle Kirchengemeinden gemeinsam zu tragen. Es bedeutet eine Entlastung der kleineren Gemeinden.

Neben der Wahl des Superintendenten, bei der sich Pfarrer Ulf Schlien aus Nordwalde durchsetzte, standen noch weitere Wahlen an. Ehrenamtliches Kreissynodalvorstandsmitglied (KSV) wurde Bjarne Thorwesten (21), als stellvertretende KSV-Mitglieder wurden Dr. Elke Donath und Dr. Peter Oestmann gewählt. Zur Synodalbeauftragten für den Islam und Mitglied im Ausschuss Interreligiöser Dialog ernannte die Synode Ilja Kryszat. Lothar Sander erhielt die Synodalbeauftragung für Diakonie. Dr. Heike Plaß wurde in den Nominierungsausschuss und Tobias Esslage in den Rechnungsprüfungsausschuss Region West gewählt.

Einmal mehr machte sich die Synode zudem stark für den Sonntagsschutz. Anlass ist ein Gesetzesentwurf der NRW-Landesregierung, der eine deutlich erweiterte Sonntagsöffnung für Geschäfte vorsieht. Der Sonntagsschutz diene dem sozialen Schutz des Einzelnen und der Gemeinschaft.

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