Taq der offenen Tür bei Westfalenfleiß
Westfalenfleiß: „Wir sind wer“

Münster -

Ein reges Kommen und Gehen herrschte beim Tag der offenen Tür am Sonntag am Kesslerweg. Die Westfalenfleiß GmbH bot nicht nur Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche, sondern es waren auch zahlreiche Attraktionen vorbereitet.

Montag, 04.12.2017, 18:35 Uhr
Weihnachtliches Flair herrschte beim Tag der offenen Tür in den Werkstätten der Integrationsgesellschaft Westfalenfleiß am Kesslerweg.
Weihnachtliches Flair herrschte beim Tag der offenen Tür in den Werkstätten der Integrationsgesellschaft Westfalenfleiß am Kesslerweg. Foto: con

Wo sonst Waren gelagert werden, schufen Weihnachtsbäume und Deko eine heimelige Atmosphäre. Es roch nach Apfelpunsch und frischen Waffeln, und 3000 Gewinne warteten auf die Loskäufer. Mittags hatte das münsterische Ehepaar Wittenborg schon das große Los gezogen: einen Flug über Münster.

Rainer Migenda und Band sorgten für gute Stimmung. Anschließend bot Sängerin Tina Wiening Weihnachtliches zum Mitsingen. Zauberer Endrik Thier zog mit seinen Tricks Kinder und Erwachsene in seinen Bann. Reinhold Stier fertigte Scherenschnitt-Porträts an. Mittags gaben die Preußen-Fußballer Nils Körber und Fabian Menig Autogramme. Für westfälische Stärkung mit Erbsensuppe und Grünkohl, Glühwein und Wurst sorgte das Catering-Tochterunternehmen von Westfalenfleiß. Sortieren, montieren, nähen, mit Metall arbeiten, konfektionieren, lagern, schreinern, gärtnern, kochen, waschen – all das wird hier Tag für Tag von einem starken Team geleistet.

Am Sonntag zeigten die Mitarbeiter den Besuchern stolz ihre Arbeitsabläufe. Insgesamt 900 Angestellte gehören zur Westfalenfleiß GmbH, allein 470 am Kesslerweg. Hubert Puder, Sprecher der Geschäftsführung, und Birgit Honsel-Ackermann (Öffentlichkeitsarbeit) lobten die ehrliche Atmosphäre untereinander. Hier werde seit 92 Jahren ein gelungenes Miteinander gelebt und Inklusion praktiziert. Mitleid sei fehl am Platz. Hingegen bewies der Betrieb mit den hergestellten Qualitätswaren auch am Sonntag: „Wir sind wer“.

„Sie sind nicht zum Malochen da,“ erläuterte Puder die Arbeit der Beschäftigten. Die Werkstätten fungierten als Schutzraum, der berufliche Rehabilitierung ermögliche. Die gute Atmosphäre war am Sonntag für die Besucher spürbar.

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