Ökumenischer Abendspaziergang
„Lichtspuren“ durch das Südviertel

Münster -

Auf einen ökumenischen Abendspaziergang der besonderen Art machen sich Interessierte am 9. Dezember im Südviertel. Mit Kerzen in den Händen gehen sie von Kirche zu Kirche, wo geistliche Impulse gesetzt werden.

Montag, 04.12.2017, 23:00 Uhr
Pfarrer Norbert Kursch, Pfarrer Hubertus Krampe, Gabriele Bieling von der evangelischen Thomas-Gemeinde und Pfarrer Reinhard Potts (v.l.) von der alt-katholischen Pfarrgemeinde haben den ökumenischen Abendspaziergang vorbereitet.
Pfarrer Norbert Kursch, Pfarrer Hubertus Krampe, Gabriele Bieling von der evangelischen Thomas-Gemeinde und Pfarrer Reinhard Potts (v.l.) von der alt-katholischen Pfarrgemeinde haben den ökumenischen Abendspaziergang vorbereitet. Foto: Bischöfl. Pressestelle

Es ist ein Spaziergang der anderen Art, den die Kirchengemeinden im Südviertel Münsters am Samstag (9. Dezember) bereits zum vierten Mal anbieten. „Wir möchten zeigen, wie offen und lebendig Ökumene in unserem Viertel gelebt wird“, erklärt Pfarrer Hubertus Krampe von der katholischen Pfarrei St. Joseph Münster-Süd in einer Pressemitteilung.

„Lichtspuren“ lautet das Motto des diesjährigen ökumenischen Abendspaziergangs.

Sechs Stationen

Sechs Kirchen stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an diesem Abend offen. Startpunkt ist um 19.30 Uhr die St.-Joseph-Kirche an der Hammer Straße. Nach einem gestalteten Impuls läuft die Gruppe zunächst zur St.-Antonius-Krypta, dann zur Matthäus-Kirche der evangelischen Gemeinde, anschließend zur Trinitatis-Kirche der Altkatholischen Pfarrgemeinde und zur Christus-Kirche der evangelischen freikirchlichen Gemeinde. Der Abend endet gegen 21.30 Uhr in der katholischen Heilig-Geist-Kirche.

"Lichtspuren" entlang des Weges

„Lichtspuren“ werden durch Kerzen gesetzt, die Helfer während des Spaziergangs in den Händen tragen. Doch nicht nur das: „Wir selbst setzen Lichtspuren, wenn wir von Kirche zu Kirche gehen, und können zu Lichtspuren für Andere werden“, sagt Krampe.

Die einzelnen Stationen in den Kirchen werden von Mitarbeitern der jeweiligen Gemeinde gestaltet – mit kurzen Geschichten, Impulsen, Musik und literarischen Texten.

„Spaziergang-Atmosphäre“

Auf den Wegen jedoch soll Begegnung stattfinden, konfessionsübergreifend – „Spaziergang-Atmosphäre eben“, sagt Pfarrer Norbert Kursch von der evangelischen freikirchlichen Gemeinde. „Wir freuen uns über fragende Menschen, die uns auf dem Weg begegnen und begleiten.“ Vielleicht motiviere auch die Neugierde auf die anderen Kirchenräume im Viertel zur Teilnahme. Auch das sei ausdrücklich erwünscht, erklären die Initiatoren.

Die Begegnung wird nach der letzten Station an der Heilig-Geist-Kirche fortgeführt – bei Glühwein und Gebäck.

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