Provisorium bis zur Neubau-Fertigstellung
„Heaven“ und „Coconut Beach“ ziehen zum Hawerkamp

Münster -

Anfang 2018 wird die Halle abgerissen, in der sich zwölf Jahre der Club „Heaven“ befand. Der Neubau wird nicht vor 2020 fertig. Für die Umgangszeit werden der Club und der „Coconut Beach“ daher ein Provisorium im Stadthafen 2, direkt am Hawerkamp, beziehen.

Mittwoch, 06.12.2017, 14:58 Uhr
Pitti Duyster und Thomas Pieper (v.l.) präsentierten am Mittwoch die Pläne für das provisorische „Heaven“ und den „Coconut Beach“ am Stadthafen 2.
Pitti Duyster und Thomas Pieper (v.l.) präsentierten am Mittwoch die Pläne für das provisorische „Heaven“ und den „Coconut Beach“ am Stadthafen 2. Foto: Matthias Ahlke

Das Clubrestaurant „Heaven“ und der „Coconut Beach“ ziehen vom Stadthafen 1 in den Stadthafen 2 um. Grund ist der bevorstehende Abriss der Halle, die zwölf Jahre lang die Heimat des „Heaven“ war.

Da der „Heaven“-Neubau im Mittelhafen erst frühestens 2020 fertig wird, bezieht der Club bis zu dessen Eröffnung ein Provisorium direkt am Ufer am Hawerkamp. Nebenan soll auch der „Coconut Beach“ eine neue Heimat finden, und das möglicherweise für längere Zeit. „Falls das möglich ist, kann er dort auch gerne für zehn Jahre bleiben“, sagt Pitti Duyster, neben Thomas Pieper und Christof Bernard Geschäftsführer der Dockland GmbH. Am geplanten „Heaven“-Neubau am Dortmund-Ems-Kanal sei künftig kein Strandbereich geplant.

Neue Heimat für „Heaven“ und den „Coconut Beach“

Duyster und Pieper stellten am Mittwochnachmittag ihre Pläne für den neuen, temporären Standort vor. Auf über 6000 Quadratmetern soll neben einem Zirkuszelt, das die „Heaven“-Leute im vergangenen Jahr gekauft haben, das „Heaven Beachhouse“ entstehen. Während im Zirkus eine Theke und Sitzgelegenheiten untergebracht werden sollen, befindet sich im Beachhouse auch eine Tanzfläche.

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Die Vorderfront kann in Richtung Wasser geöffnet werden. Damit müssen künftig Events nicht mehr abgesagt werden, wenn das Wetter nicht mitspielt, sagt Pieper – „wir können dann einfach in das Beachhouse umziehen“.

Das derzeitige Restaurant wird nicht zum Hawerkamp mitziehen – unter anderem aus Kostengründen, wie Pieper erläuterte. Einige Restaurant-Mitarbeiter werden ihren Job verlieren.

Meilenstein für die münsterische Club- und Kulturlandschaft

Vor Zirkus und Beachhouse, also zwischen Stadthafen 2 und den Hawerkamp-Gebäuden, entsteht ein Parkplatz für 70 Fahrzeuge. Hier sollen in den kommenden zwei bis drei Jahren auch Konzerte stattfinden. Die ersten Bands seien für den Sommer bereits gebucht, so Duyster.

„Ein Meilenstein für die münsterische Club- und Kulturlandschaft“ sei das, was das Dockland-Team im Stadthafen 2 als Übergangslösung plane, sagt Pieper. Er ist optimistisch, dass Club und Beach auch am neuen Standort angenommen werden, schließlich befinde sich die Partyszene vom Hawerkamp in unmittelbarer Nähe. Losgehen soll es dort übrigens am 30. April 2018. Die letzte Party im „Heaven“ am alten Standort soll am 6. Januar steigen.

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