Effata-Kranz ist ein WLAN-Zeichen
Im Advent auf Empfang

Münster -

Noch leuchtet nur ein Balken, schon am zweiten Adventssonntag kommt ein weiterer hinzu an diesem besonderen Adventskranz: Mitten vor dem Altar in der Jugendkirche „effata“ steht er – gestaltet als WLAN-Zeichen.

Freitag, 08.12.2017, 07:00 Uhr
Der Adventskranz der Jugendkirche „effata“, gestaltet als WLAN-Zeichen.
Der Adventskranz der Jugendkirche „effata“, gestaltet als WLAN-Zeichen. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ladermann

„Die Empfangsbereitschaft steigt“, sagt Thorsten Löhring, pastoraler Mitarbeiter der Jugendkirche. „Es war uns wichtig, für den Advent ein alltägliches Symbol aus der Lebenswelt junger Menschen zu finden.“

Außerdem gehöre der abgewandelte Adventskranz zum Projekt „offene Kirche“, das die Jugendkirche in der Advents- und Weihnachtszeit anbietet, heißt es in einer Pressemitteilung des Bistums. Täglich ist die Kirche von 9.30 bis 18.30 Uhr geöffnet, an den Adventssamstagen sogar bis 22 Uhr. Dort lädt das Team der Jugendkirche ein, sich mit dem Thema „Beziehung“ auseinanderzusetzen: zur Familie, zum Partner, zu Freunden, Bekannten, Kollegen, zur eigenen Person und zu Gott.

Per WhatsApp erhalten die Besucher an sieben Stationen Denkanstöße zu den unterschiedlichen Beziehungen auf ihr Smartphone. Auf Sitzmöbeln wie Sofa oder Sitzsack können sie „Beziehungsarbeit leisten“, wie Sophia Dohle, ehrenamtliche Mitarbeiterin, es nennt. Vorne im Kirchenraum können die aufgeschriebenen Gedanken in einem aufgespannten Netz aufgehängt werden. Die WhatsApp-Impulse fordern aber auch dazu auf, aktiv zu werden.

Zeit für Beziehung, besonders in der Adventszeit, das ist den Initiatoren wichtig, denn: „Weihnachten ist das Beziehungsfest schlechthin.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5341998?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker