Polizei kontrolliert
Weihnachtspunsch mit bösen Folgen

Münster -

Nach dem Umtrunk am Weihnachtsmarkt geht es abends mit dem Auto beispielsweise von den Pendlerparkplätzen heim. Die Polizei registriert gerade auf Autobahnen zunehmend Alkoholfahrten und kontrolliert deshalb strenger.

Freitag, 08.12.2017, 20:00 Uhr aktualisiert: 09.12.2017, 11:05 Uhr
Mit der Rauschbrille wird eine Alkoholisierung simuliert. Joachim Burbank kann kaum noch die Hütchen treffen.
Mit der Rauschbrille wird eine Alkoholisierung simuliert. Joachim Burbank kann kaum noch die Hütchen treffen. Foto: hpe

Der Blick durch die sogenannte Rauschbrille kann durchaus ernüchternd sein: Joachim Burbank (32) ist am Freitag mit seiner Familie eigentlich auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt, geparkt hat er sein Auto auf dem Pendlerparkplatz an der Weseler Straße. Mit dem Bus soll es zum Budenzauber in die Innenstadt gehen, und bei dem fiesen Wetter knapp über null Grad darf natürlich ein erwärmender Glühwein mit Schuss nicht fehlen.

Weihnachtsmarkt-Auftakt unter dem Regenschirm

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  • Bei Regenwetter feierten Münsters Weihnachtsmärkte am Montag ihren Auftakt. Foto: Oliver Werner
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  • Bei Regenwetter feierten Münsters Weihnachtsmärkte am Montag ihren Auftakt. Foto: Oliver Werner
  • Bei Regenwetter feierten Münsters Weihnachtsmärkte am Montag ihren Auftakt. Foto: Oliver Werner
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  • Bei Regenwetter feierten Münsters Weihnachtsmärkte am Montag ihren Auftakt. Foto: Oliver Werner
  • Bei Regenwetter feierten Münsters Weihnachtsmärkte am Montag ihren Auftakt. Foto: Oliver Werner
  • Bei Regenwetter feierten Münsters Weihnachtsmärkte am Montag ihren Auftakt. Foto: Oliver Werner
  • Bei Regenwetter feierten Münsters Weihnachtsmärkte am Montag ihren Auftakt. Foto: Oliver Werner

Mehr als einen Becher wird Burbank aber nicht trinken, nachdem er den speziellen Service der Polizei auf dem Parkplatz getestet hat. Christoph Becker und sein Team von der Polizei-Verkehrssicherheitsberatung simulieren mit der Brille den Zustand, wenn man ein paar Glas Hochprozentiges zu viel getrunken hat. Burbank kann mit aufgesetzter Brille den kleinen Tennisball, der auf den Hütchen vor ihm abgelegt wurde, kaum packen. Und beim Gang über den kleinen Hindernisparcours kommt er schon ordentlich ins schaukeln.

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Führerschein in Gefahr

„Schon bei 0,3 Promille kann der Führerschein in Gefahr sein, wenn es zu einem Unfall kommt oder der Fahrer in Schlangenlinien unterwegs ist“, sagt Becker.

Auf dem Parkplatz sollen besonders Autofahrer sensibilisiert werden, die nach dem Besuch in der vorweihnachtlichen Altstadt noch einen längeren Heimweg auf der Autobahn vor sich haben.

Gesetzesänderung: Härtere Strafen für Verkehrssünder

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  • Gesetzesänderung

    Autofahrer, die Rettungsgassen blockieren oder während der Fahrt mit dem Smartphone hantieren, müssen ab sofort mit deutlich höheren Strafen rechnen. Entsprechende Gesetzesänderungen sind am Donnerstag in Kraft getreten.

    Foto: dpa
  • Wer bei stockendem Verkehr auf der Autobahn keine Gasse für Rettungsfahrzeuge bildet, muss statt 20 Euro künftig mindestens 200 Euro zahlen - in schweren Fällen droht sogar eine Geldbuße von 320 Euro verbunden mit einem Monat Fahrverbot. Darüber hinaus drohen grundsätzlich 240 Euro Strafe, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg, wenn man einem Einsatzwagen mit Blaulicht und Martinshorn nicht sofort freie Bahn verschafft.

    Foto: Youtube
  • Verstöße gegen das Handy-Verbot am Steuer werden ebenfalls härter bestraft: Statt 60 Euro werden nun 100 Euro fällig, dazu kommt unverändert ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei. Im Fall einer Sachbeschädigung drohen sogar 200 Euro, zwei Punkte sowie ein Monat Fahrverbot. Neben dem Telefonieren am Steuer ist künftig zudem die Nutzung sämtlicher Kommunikationsgeräte während der Fahrt ausdrücklich untersagt. Das Verbot gilt also auch für Laptops und Tablets.

    Foto: Giphy
  • Radfahrer, die gegen das verschärfte Handy-Verbot verstoßen, müssen statt 25 Euro nun 55 Euro zahlen.

    Foto: Giphy
  • Darüber hinaus gilt ab sofort ein Verhüllungsverbot am Steuer. Während der Fahrt dürfen keine Schleier oder Masken mehr getragen werden, die wesentliche Teile des Gesichts verdecken. Dadurch soll der Fahrer bei automatisierten Verkehrskontrollen leichter identifizierbar sein. Wer sich nicht an die neue Regel hält, muss mit 60 Euro Strafe rechnen.

    Foto: Giphy

Verstärkte Kontrollen ab Montag

„Gerade bei hohen Geschwindigkeiten steigt das Gefahrenpotenzial, Konzentrationsschwächen beispielsweise durch Alkoholeinfluss führen schnell zum Blindflug über die Autobahn“, so Becker. Auf den Münsterland-Autobahnen wurden im Dezember 2017 drei Menschen schwer verletzt, weil Fahrer zu tief in den Glühweinbecher geschaut hatten. 

Unter dem Slogan „Kein Punsch auf der A 43“ wird die Polizei ab kommenden Montag verstärkt Zufahrten und Rastplätze kontrollieren und dabei Jagd auf Promillesünder machen.

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