Weihnachtsmarkt im Mühlenhof
Wie auf einer Zeitreise

Münster -

Der Schnee hatte sich den passenden Moment ausgesucht, um in dicken Flocken vom Himmel zu fallen: Denn er zauberte das passende Ambiente für die zweite Auflage des westfälischen Weihnachtsmarktes im Freilichtmuseum Mühlenhof.

Sonntag, 10.12.2017, 23:00 Uhr aktualisiert: 12.12.2017, 15:31 Uhr
Während draußen dicke Schneeflocken das Freilichtmuseum Mühlenhof in eine Winterlandschaft verwandelten, genossen die zahlreichen Besucher die zweite Auflage des westfälischen Weihnachtsmarkts und stöberten im Angebot der Händler.
Während draußen dicke Schneeflocken das Freilichtmuseum Mühlenhof in eine Winterlandschaft verwandelten, genossen die zahlreichen Besucher die zweite Auflage des westfälischen Weihnachtsmarkts und stöberten im Angebot der Händler. Foto: Claus Röttig

Passend dazu wurden die historischen Gebäude mit Feuerschalen erhellt, an denen sich die Besucher auch kurzfristig wärmen konnten. „Nachdem die Premiere im vergangenen Jahr so ein großer Erfolg trotz des Wetters war, haben wir uns schnell entschieden, noch einmal einen solchen Weihnachtsmarkt durchzuführen”, erklärte Maren Prinz, Mitarbeiterin des Mühlenhofes und Teil des Organisationsteams des Marktes.

Auch die Künstler und Verkäufer seien begeistert von der Idee gewesen. „Wir wollen uns bewusst von den Weihnachtsmärkten in der Innenstadt abgrenzen: Wir wollen nicht das große Gedränge, sondern die Möglichkeit geben, gemütlich zu bummeln, auch mit Kinderwagen oder Hund”, so Prinz.

Die rund 35 Aussteller hatten es sich aber nicht nur in den Buden, die auf dem gesamten Gelände verteilt waren, gemütlich gemacht und warteten auf Besucher: Auch in den Gebäuden waren Künstler und Kunsthandwerker zu finden. „Zusätzlich gibt es einen Puppenspieler, einen Zinngießer oder einen Bäcker”, so Prinz. Außerdem wurden Marzipantiere geformt, und es wurde geklöppelt. „Natürlich darf der Glühwein nicht fehlen, der in unserem Fall gleich von einem Winzer aus Neustadt an der Weinstraße angeboten wird.”

Winterlicher Budenzauber

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  • Zahlreichen Besucher genossen den westfälischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum und stöberten dort im Angebot der Händler. Foto: Claus Röttig
  • Zahlreichen Besucher genossen den westfälischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum und stöberten dort im Angebot der Händler. Foto: Claus Röttig
  • Zahlreichen Besucher genossen den westfälischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum und stöberten dort im Angebot der Händler. Foto: Claus Röttig
  • Zahlreichen Besucher genossen den westfälischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum und stöberten dort im Angebot der Händler. Foto: Claus Röttig
  • Zahlreichen Besucher genossen den westfälischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum und stöberten dort im Angebot der Händler. Foto: Claus Röttig
  • Zahlreichen Besucher genossen den westfälischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum und stöberten dort im Angebot der Händler. Foto: Claus Röttig
  • Zahlreichen Besucher genossen den westfälischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum und stöberten dort im Angebot der Händler. Foto: Claus Röttig
  • Zahlreichen Besucher genossen den westfälischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum und stöberten dort im Angebot der Händler. Foto: Claus Röttig
  • Zahlreichen Besucher genossen den westfälischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum und stöberten dort im Angebot der Händler. Foto: Claus Röttig
  • Zahlreichen Besucher genossen den westfälischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum und stöberten dort im Angebot der Händler. Foto: Claus Röttig
  • Zahlreichen Besucher genossen den westfälischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum und stöberten dort im Angebot der Händler. Foto: Claus Röttig
  • Zahlreichen Besucher genossen den westfälischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum und stöberten dort im Angebot der Händler. Foto: Claus Röttig

Abends wurde es etwas ungemütlich auf den Wiesen. So zog es die Gäste in erster Linie in die Häuser des Museums. Unter anderem bestaunten sie den Zinngießer Bernhard Annegarn. „Es herrscht im Mühlenhof ein ganz anderes Ambiente als in meiner Werkstatt – man kommt sich wirklich vor wie auf einer Zeitreise”, so der Senior, der eigentlich Installateur gelernt hat. „Da gehörte Zinn zur Ausbildung. So hat sich das Gießen von den Figuren zum Hobby entwickelt.”

Den Gästen gefielen die filigranen Figuren zwischen Weihnachtsdekoration und traditionellen Motiven wie Bergleute oder Wappen. „Da fühle ich mich an meine Jugend erinnert, solche Figuren kann man leider schon lange nicht mehr kaufen”, so Fridolin Beste, der mit seiner Frau zwischen den Ständen bummelte. Überhaupt sei der Weihnachtsmarkt wirklich wunderbar gelungen: „Nicht so überlaufen und voll wie die in der Stadt.”

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Auch am kommenden Wochenende (15. bis 17. Dezember) öffnet der Markt am Theo-Breider-Weg 1 wieder seine Tore: Geöffnet ist er am Freitag von 14 bis 20 Uhr, am Samstag und Sonntag von 11 bis 19 Uhr.

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