Dieter Schönfelder geht in den Ruhestand
Streiter für die offene Jugendarbeit

Münster -

In einem festlichen Gottesdienst und anschließendem Empfang wurde jetzt Dieter Schönfelder, Geschäftsführer des Jugendreferates im Evangelischen Kirchenkreis Münster, nach 36 Jahren Dienst in den Ruhestand verabschiedet, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mittwoch, 20.12.2017, 21:00 Uhr
Stellen sich zum Abschiedsfoto: Kollegen und Wegbegleiter um Dieter Schönfelder (3.v.l.).Uwe Völkel und Dr. Jens Dechow.
Stellen sich zum Abschiedsfoto: Kollegen und Wegbegleiter um Dieter Schönfelder (3.v.l.).Uwe Völkel und Dr. Jens Dechow. Foto: Evangelischer Kirchenkreis Münster

Kollegen, Mitarbeiter, Freunde und Wegbegleiter ließen in zahlreichen Dankesworten eine lange berufliche Laufbahn im Dienst junger Menschen Revue passieren. In seiner Eigenschaft als Leiter, Ansprechpartner und Koordinator habe Schönfelder eine Jugendarbeit gefördert, deren Hauptanliegen es war, junge Menschen zu beteiligen und zu motivieren, sie zu eigenen Entscheidungen herauszufordern und zu befähigen, beschrieb Uwe Völkel, stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises, die Tätigkeit Schönfelders. Ein gutes Netzwerk, das er sich aufgebaut habe, sei ihm dabei hilfreich gewesen. Jutta Möller, Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster, würdigte das Engagement Schönfelders für Kinder und Jugendliche, die vom Leben benachteiligt seien. Er habe immer dafür gekämpft, dass die finanziellen Rahmenbedingungen stimmten. „Ein Streiter für die offene Jugendarbeit verlässt die Bühne“, so Möller.

Auch die kulturpolitischen Projekte, von Dieter Schönfelder oft mitinitiiert, wurden hervorgehoben Besonders häufige Erwähnung fand dabei das Musical ‚Sarajevo love‘, das in den 1990er-Jahren unter der Regie von Thomas Nufer, mit dem Dieter Schönfelder eine enge Zusammenarbeit verbindet, im Jovel aufgeführt wurde und damals zu einer Einladung des Bürgermeisters von Sarajevo geführt hatte. „Vielen Dank dafür, dass so viel Gutes entstehen konnte“, blickte Nufer unterstützt von Christoph Schmidt-Ehmke, ehemaliger Jugendpfarrer des Kirchenkreises, auf Projekte zurück, zu denen auch die Ausstellung ‚invisible train‘ und ‚Szenen einer Haft‘ im Zwinger in Münster gehören. Landesjugendpfarrer Udo Bußmann überbrachte den Dank der Evangelischen Kirche von Westfalen, wo Schönfelder in vielen Ausschüssen im Einsatz war, ebenso Hans Werner Ludwig aus dem Landesausschuss des Evangelischen Kirchentages, dem Schönfelder als Synodalbeauftragter angehörte.

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