Premiere der „?“-Show
TV-Veteran Heinz Hoenig als Überraschungsgast im Jovel

Münster -

Der Reiz des Unbekannten – in Form eines geheimen Stargasts – soll das Publikum ins Jovel ziehen. Bei der Premiere der „?“-Show am Mittwoch hieß der Überraschungsgast Heinz Hoenig. Nach Sebel und Max Buskohl hat die Show auch neue Gastgeber bekommen – oder besser gesagt Gastgeberinnen.

Donnerstag, 11.01.2018, 19:24 Uhr aktualisiert: 11.01.2018, 19:29 Uhr
Auf der Bühne des Jovel-Clubs las Heinz Hoenig aus Jorge Bucays „Komm, ich erzähl Dir eine Geschichte“.
Auf der Bühne des Jovel-Clubs las Heinz Hoenig aus Jorge Bucays „Komm, ich erzähl Dir eine Geschichte“. Foto: Frank Oppitz

Der geheime Stargast ist..? Wer es sein würde, war beim Programmstart für das Publikum noch offen. Deshalb ist es auch die „?“-Show. Bis neulich war es die „Sebel + ?“- und zuallererst die „Max + ?“-Show. „Sebel“ und zuvor Max Buskohl moderierten und machten selbst Musik. Seit Mittwoch sind es „Ohrenpost“, sprich Sarah Schäfer und Christin Koll. Aus Münster.

„Mehr Münster-Bezug“ sollte rein, sagte Jovel-Chef und Ausrichter der Reihe Steffi Stephan am Rande des Neustarts. So soll dem zuletzt mit nicht mehr ganz so viel Publikum gesegneten Mix aus Musik, Talk und Kreativen ein neuer Schub gegeben werden.

Am späteren Abend war auf der Bühne dann klar, wer Special Guest ist: Schauspieler Heinz Hoenig – mittlerweile 65 Jahre alt und bekannt aus zahllosen Rollen in Spielfilmen, TV-Serien und auf Schauspielbühnen, ausgezeichnet mit Preisen wie der Goldenen Kamera und dem Bambi.

?-Show mit Überraschungsgast Heinz Hoenig

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  • Heinz Hoenig war am Mittwochabend Überraschungsgast im Jovel.

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  • Mit dem Schauspieler startete die neue ?-Show, die die Reihe "Sebel + ?" ablöst.

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  • Hoenig las aus Jorge Bucays Buch "Komm, ich erzähle dir eine Geschichte".

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  • Der 65-Jährige ist durch zahllose Kino-, TV- und Theaterrollen bekannt geworden.

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  • Im Jovel sang beziehungsweise sprach Hoenig auch zwei Songs aus seinem Album "Familienbande".

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  • Im Jovel sang beziehungsweise sprach Hoenig auch zwei Songs aus seinem Album "Familienbande".

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  • Neben Heinz Hoenig war auch das Duo "Ohrenpost" im Jovel Teil des Programms.

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  • Das Duo aus Münster moderiert das neue Format.

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  • Sarah Schäfer (l.) und Christin Koll nehmen Heinz Hoenig in die Zange.

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  • "Ohrenpost" machen auch selbst Musik.

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  • Sarah Schäfer von "Ohrenpost"

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  • Christin Koll von "Ohrenpost"

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  • Das Duo steht nach eigenen Angaben für "frischen Deutschpop".

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  • Als zweiten Gast empfing das Damen-Duo Damian Ketteler.

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  • Der Münsteraner war der erste Gast am Mittwochabend.

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  • Der Singer/Songwriter trat mit englischen Liedern auf.

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  • 2014 war Ketteler bei der RTL-Show "Rising Star Talent" aufgetreten.

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  • Im Februar soll die nächste ?-Show im Jovel stattfinden.

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  • Hoenig war auf Einladung von Jovel-Chef Steffi Stephan nach Münster geflogen. Im Backstage-Bereich herrschte offenbar gute Stimmung.

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Auf der Bühne traten „Ohrenpost“ erst mit ihrem eigenen Deutsch-Pop-Songs auf und als erster Gast Damian Ketteler aus Münster im Singer-Songwriter-Stil mit englischen Texten. Ihn interviewten die Musikerinnen nach seinen Stücken an Gitarre und Klavier.

Hoenig wartete derweil geduldig im Backstage auf seinen Einsatz, gab das ein und andere Interview. Er war am Mittwoch auf Einladung Stephans mit dem Flieger nach Münster gereist. „Erste Mal Münster“, sagte er auf Nachfrage. Als Künstler? „Ja.“ Und überhaupt?“ „Ja. Vorher noch nie“. Aber er kenne Stephan, Udo Lindenberg, Peter Maffay und die Musiker aus deren Bands über die Jahre gut, weil er etwa in der TV-Produktion zu Lindenbergs „Atlantic Affairs“ dessen Manager spielte und in Maffays Rock-Märchen „Tabaluga“ mit auf der Bühne stand.

„Wenn Steffi anruft, denke ich kurz nach und dann komme ich auch“, so Hoenig weiter. „Er ist mein Freund.“ Stephans großes BekanntenNetzwerk half diesmal auch dem „?“ weiter.

Für die Bühne hat sich Hoenig Jorge Bucays „Komm, ich erzähl‘ Dir eine Geschichte“ ausgesucht, liest später Auszüge des Buches, in dem Autor und Psychoanalytiker Bucay mit Legenden, Gleichnissen und Märchen Antworten auf Fragen des Lebens gibt.

Die Jovel-Band gibt Hönig eine musikalische Kulisse – zwei Songs singt beziehungsweise spricht er von seinem Album „Familienbande“ (2001), für die er einst zwar nicht die Musik, aber die Texte entwarf. „Es gibt immer einen Inhalt, den man weitergibt“, erklärte Hoenig vor dem Auftritt und meinte die Künstlerische Arbeit. „Das gibt einem das Gefühl, nicht alleine zu sein und zu teilen.“ Diesmal mit Leuten in Münster.

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