Tief „Friederike“
Wetterdienst warnt vor Orkanböen im Münsterland

Münster -

Unwetterwarnung für das Münsterland: Orkantief „Friederike“ soll ab Donnerstagvormittag teilweise mit Geschwindigkeiten über 120 km/h über die Region hinwegziehen.

Mittwoch, 17.01.2018, 13:05 Uhr aktualisiert: 17.01.2018, 13:09 Uhr
Tief „Friederike“: Wetterdienst warnt vor Orkanböen im Münsterland
Tief „Friederike“ soll am Donnerstag mit schweren Sturmböen über das Münsterland hinwegfegen. Foto: dpa (Symbolbild)

Der Deutsche Wetterdienst hat vor Orkanböen in Nordrhein-Westfalen gewarnt. Orkantief „Friederike“ soll am Donnerstag mit Windgeschwindigkeiten bis zu 130 Stundenkilometern über das Land fegen. „Orkanböen sind bis ins Flachland möglich“, sagte Meteorologe Franz Molé am Mittwoch in Essen.

Am Vormittag soll es von Westen her losgehen. Die volle Wucht werde etwa im Rheinland am Mittag erreicht. Im Osten soll es vor dem Orkantief zunächst schneien. Auch Gewittern seien möglich. Am Nachmittag soll das Unwetter von Westen her nachlassen.

Im Münsterland warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer ersten Vorabinformation, die die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen soll, für die Zeit von 10 Uhr morgens bis 22 Uhr abends am Donnerstag vor dem „kräftigen Sturmtief“. 

Orkanböen im Münsterland

„Friederike“ sorge verbreitet für Sturmböen, im Münsterland werden laut DWD in starken Schauern und Gewittern einzelne Orkanböen über 120 km/h (Windstärke 12) erwartet.

 

 

Nach einem sonnigen Wochenende sorgte zuletzt Tief  „Evi“  für einen Wintereinbruch im Münsterland. Am Mittwoch führten glatte Straßen vielerorts zu Unfällen.

In der ersten Januarwoche hatte Sturmtief „Burglind“ für Schäden in der Region gesorgt. So rammte ein Zug bei Selm einen umgestürzten Baum und sprang aus den Gleisen.

Sturmschäden durch Tief „Burglind“

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  • Von Nordrhein-Westfalen bis Bayern müssen die Menschen wegen Sturmtief „Burglind“ seit Mittwochmorgen mit orkanartigen Böen rechnen. In Selm prallte ein Regionalzug gegen einen entwurzelten Baum.

    Foto: Marcel Kusch
  • Der Zug sprang durch den Aufprall teilweise aus den Schienen.

    Foto: Marcel Kusch
  • Heftige Orkanböen fegten am Mittwochmorgen über weite Teile Deutschlands hinweg.

    Foto: Thomas Frey
  • In NRW hat Sturmtief „Burglind“ zahlreiche Bäume entwurzelt und Schäden verursacht.

    Foto: Roland Weihrauch
  • Einsatzkräfte der Feuerwehr Dortmund entfernen einen umgestürzten Baum.

    Foto: Feuerwehr Dortmund/dpa
  • Auf einer Anzeigetafel im Hauptbahnhof in Köln werden am Morgen Zugausfälle und Verspätungen angezeigt.

    Foto: Oliver Berg
  • Auch auf den Straßen kam es zu Behinderungen.

    Foto: Oliver Berg
  • Polizisten beseitigen in Köln einen umgestürzten Baum.

    Foto: Oliver Berg
  • Die heftigen Orkanböen sind zwar vorbei - trotzdem warnt der Deutsche Wetterdienst weiterhin vor möglichen Sturmschäden in Nordrhein-Westfalen.

    Foto: Oliver Berg
  • Noch bis zum Abend seien starke Regenfälle und Sturmböen bis Windstärke 10 möglich, sagte die Meteorologin vom Dienst am Mittwoch in Essen. Für ganz NRW gilt weiterhin die Warnstufe 2, bei der vor entwurzelten Bäumen und herumgewirbelten Dachziegeln gewarnt wird.

    Foto: Oliver Berg
  • Auf der A 1 bei Hagen deckte eine Windböe das Dach eines Lastzuges ab.

    Foto: Alex Talash
  • Von NRW zog der Sturm am Vormittag in Richtung Süden. In Stuttgart deckte „Burglind“ Teile eines Dachs ab.

    Foto: Sebastian Gollnow
  • Ein Feuerwehrmann versucht, ein auf die Straße gewehtes Dachteil durchzusägen.

    Foto: Sebastian Gollnow
  • Im schweizerischen Ennetbuergen warf eine Böe ein Kleinflugzeug um.

    Foto: Urs Flueeler
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