Falschgeld unterwegs
Polizei Münster warnt vor „falschen Fünfzigern“

Münster -

Falschgeld im Umlauf: Die Polizei warnt vor falschen 50-Euro-Scheinen, die in Münster vermehrt aufgetaucht sind. Die falschen Banknoten lassen sich mit einem einfachen Test erkennen.

Freitag, 02.02.2018, 15:45 Uhr aktualisiert: 02.02.2018, 16:11 Uhr
Falschgeld unterwegs: Polizei Münster warnt vor „falschen Fünfzigern“
In Münster sind vermehrt falsche 50-Euro-Noten im Umlauf, warnt die Polizei. Dabei handelt es sich um Kopien der alten, seit 2002 im Umlauf befindlichen Scheine. Foto: dpa (Symbolbild)

Wie die Polizei mitteilt, tauchen seit einigen Wochen in Münster erneut falsche 50-Euro-Noten bei Banken, Geschäften und Privatleuten auf. Die falschen Scheine sind Kopien der alten, 2002 eingeführten Banknoten (Serie A) - im April 2017 wurden neue 50-Euro-Scheine eingeführt.

Auffällig ist demnach, dass die teilweise verwaschen aussehenden und häufig in der Farbe abweichenden Falschnoten so präpariert sind, dass ein handelsüblicher Prüfstift keinen Falschgeldverdacht anzeigt. 

Falschgeld erkennen

Die gefälschten 50-Euro-Scheine weisen nach Angaben der Polizei nicht die erforderlichen Sicherheitsmerkmale auf. Die Echtheit einer Euro-Banknote lasse sich mit dem Test „Fühlen und Sehen“ ganz einfach überprüfen:

- Fühlen Sie die erhabene Oberfläche - besondere Drucktechniken verleihen den Banknoten ihre einzige Struktur.

Sehen Sie sich eine Banknote an und halten Sie sie gegen das Licht: Das Wasserzeichen, der Sicherheitsfaden und die unvollständige Zahl (Serie A) werden sichtbar. Alle drei Merkmale sind bei echten Banknoten auf der Vorder- und Rückseite zu sehen. 

Wer einen verdächtigen Schein in der Geldbörse vorfinde und sich trotz eigener Überprüfung nicht sicher ist, sollte ihn bei einem Geldinstitut auf Echtheit prüfen lassen, rät die Polizei.

Falschgeld erkennen

Weitere Tipps zum Erkennen von Falschgeld geben Polizei ( Ratschläge und Verhaltenstipps ) und Bundesbank ( Sicherheitsmerkmale aller Euro-Scheine )

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Wo besondere Vorsicht geboten ist

Verdächtig aussehende Banknoten müssten nicht angenommen werden, teilt die Polizei mit. In Geschäften sollten dann Kunden auf eine alternative Zahlung mit anderen Geldscheinen oder mit Kredit- oder EC-Karte hingewiesen werden.

Vorsicht sei bei Verkäufen per Inserat oder per Kleinanzeigenportal geboten, wenn der Käufer ohne lange zu handeln eilig Geldscheine in die Hand drückt und schnell wieder abhauen will, „weil er seinen Bus oder Zug noch bekommen muss″. Generell bestehe immer die Möglichkeit bei größeren Barsummen - etwa bei einem Autoverkauf - mit dem Käufer zu einer Bank oder Sparkasse zu fahren, um die Echtheit der Geldscheine am Schalter oder am Einzahlautomaten überprüfen zu lassen.

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