Fürstenberghaus
Neue Radparkplätze an der Aa

Münster -

Ein Fahrradparkhaus soll ab Mai am Fürstenberghaus gebaut werden. Doch der Uni ist klar, dass der Neubau angesichts der Fahrradflut rund um das Gebäude den Parkplatz-Bedarf nicht vollständig decken kann.

Freitag, 02.02.2018, 16:50 Uhr aktualisiert: 06.02.2018, 10:43 Uhr
Am Jesuitengang will die Universität ein Fahrradparkhaus errichten. Die Bauarbeiten beginnen im Mai.
Am Jesuitengang will die Universität ein Fahrradparkhaus errichten. Die Bauarbeiten beginnen im Mai. Foto: Oliver Werner

Die Universität will nun am Fürstenberghaus Parkraum für Fahrräder schaffen. Am Montag (5. Februar) sollen die Arbeiten hinter dem Fürstenberghaus an der Johannisstraße beginnen.

Die Arbeiten für das Fahrradparkhaus am Jesuitengang zwischen Fürstenberghaus und Geomuseum sollen mit Blick auf die vielen Besucher, die in den Universitätsgebäuden rund um den Domplatz unterwegs sein werden, erst nach dem Katholikentag im Mai starten.

Kurzfristig 300 weitere Parkplätze für Fahrräder 

300 Parkplätze für Fahrräder entstehen nun kurzfristig hinter dem Fürstenberghaus zur Aa hin auf einer Fläche, die jetzt mit Sträuchern und einigen Bäumen bewachsen ist, Sie werden in der kommenden Woche gerodet. Der Bau des Fahrradparkhauses für 120 Fahrräder, das teils unterirdisch in den jetzigen Garten des Geomuseums gesetzt wird, ist laut Uni-Sprecher Norbert Robers ein anspruchsvolles Projekt. Für die Anlagen zusammen mit der Neugestaltung des Fürstenbergplatzes veranschlagt die Universität aus eigenen Mitteln rund 1,2 Millionen Euro.

Während der Vorlesungszeit ist das Fürstenberghaus mit seinen großen Hörsälen von Massen von Fahrrädern umstellt. Auch der im vergangenen Sommer aufwendig neu gestaltete Fürstenbergplatz mit vielen Sitzgelegenheiten an der Pferdegasse wurde, kaum dass es fertig war, kurzerhand wieder als Fahrradparkplatz zurückerobert.

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Wird das neue Parkhaus angenommen?

Die Nutzer des Fürstenberghauses reihen ihre Leezen auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf dem Bürgersteig vor der Fassade des Landesmuseums auf. „Wir sind uns bewusst, dass die neuen Anlagen den Bedarf nicht vollständig decken“, sagt Unisprecher Norbert Robers. Die Unileitung hoffe aber, „damit Entlastung zu schaffen“.

Kritiker der Fahrrad-Parkplatzpläne führen an, dass die Abstellanlagen hinter dem Fürstenberghaus nicht angenommen würden, weil Besucher das große Gebäude umrunden müssten, um den Haupteingang zu erreichen. Für die Nutzer des neuen Philosophikums oder der Lehrgebäude der Katholischen Theologie sind die neuen Leezen-Stellplätze nicht ganz so weit entfernt.

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