Preissteigerung von 42 Prozent
Kaufpreise für Immobilien steigen weiter

Münster -

Immobilien in Münster werden teurer. Doch die größte Stadt Westfalens ist kein Einzelfall – es ist ein bundesweiter Trend.

Dienstag, 20.02.2018, 15:40 Uhr aktualisiert: 20.02.2018, 15:46 Uhr
Münster ist begehrt - und bleibt deshalb ein teures Pflaster. Die Kaufpreise für Immobilien steigen stetig an.
Münster ist begehrt - und bleibt deshalb ein teures Pflaster. Die Kaufpreise für Immobilien steigen stetig an. Foto: Oliver Werner

Die Kaufpreise für Immobilien in Münster steigen weiter. Zwischen 2012 und 2017 ist der Kaufpreis pro Quadratmeter um 42 Prozent angestiegen. Das hat jetzt die Erhebung eines Online-Portals ergeben. In den 79 deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern wurden die Preise zwischen 2012 und 2017 verglichen.

Münster ist kein Einzelfall

Münster ist aber kein Einzelfall, in lediglich drei Städten sind die Kaufpreise für Immobilien in den vergangenen fünf Jahren gesunken. Den stärksten Rückgang gab es mit minus fünf Prozent in Gelsenkirchen. Auch in Chemnitz und Oberhausen gingen die Preise zurück.

In Münster ist der Kaufpreis im Durchschnitt von 1920 Euro auf 2720 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Die größte Stadt Westfalens liegt damit aber keinesfalls an der Spitze: In Hannover wurde mit 85 Prozent der stärkste Preisanstieg gemessen. Es folgen Augsburg (84 Prozent) und Berlin (79 Prozent). Obwohl die Preise in München nur um 69 Prozent zugelegt haben, bleibt die bayrische Landeshauptstadt weiterhin die teuerste Stadt in Deutschland.

Hier liegt Münster an der Spitze:

Bei den NRW-Städten mit ebenfalls knapp 300.000 Einwohnern liegt Münster an der Spitze. In Bielefeld sind die Preise um 29 Prozent gestiegen, der Quadratmeterpreis lag dort 2017 bei 1830 Euro. In Bonn werden pro Quadratmeter etwa 2560 Euro fällig, im Vergleich zu 2012 bedeutet das einen Anstieg um 32 Prozent.

Wie dicht wohnen die Münsteraner?

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  • Wie dicht wohnen die Münsteraner? Wie dicht werden künftige Wohngebiete sein? Für jedes Quartier hat das münsterische Stadtplanungsamt die spezifische Wohndichte errechnet. Diese Zahl benennt die Wohneinheiten je Hektar (gleich 10 000 Quadratmeter).

    Foto: Matthias Ahlke
  • Erpho-Bogen, Quartier auf dem alten Winkhaus-Gelände am Bohlweg/Ecke Niedersachsenring. Wohndichte: 205.

    Foto: Oliver Werner
  • Schulstraße/Ecke Altumstraße, Quartier im Kreuzviertel nahe der Grevener Straße. Wohndichte: 145.

    Foto: Oliver Werner
  • Auenviertel, nördlicher Teil, Wohngebiet entlang der Dieckmannstraße in Gievenbeck. Wohndichte: 68.

    Foto: Oliver Werner
  • Prins-Claus-Straße, Quartier auf dem alten Kasernengelände zwischen Grevener Straße und Gasselstiege. Wohndichte: 58.

    Foto: Oliver Werner
  • Mühlhäuser Straße,  Quartier auf dem ehemaligen Niederbeckmann-Gelände, nahe Wolbecker Straße. Wohndichte: 54.

    Foto: Oliver Werner
  • Dauvemühle, Wohnquartier südlich der Westhoffstraße in Kinderhaus. Wohndichte: 52.

    Foto: Oliver Werner
  • Johanne-Wallhorn-Weg,  Quartier nahe Stolbergstraße und Piusallee. Wohndichte: 48.

    Foto: Oliver Werner
  • Knufenkamp und Nachbarstraßen, Wohngebiet südlich der Dülmener Straße in Albachten. Wohndichte: 41.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Helene-Weigel-Weg und Nachbarstraßen, Wohngebiet nahe der Meesenstiege in Hiltrup. Wohndichte: 36.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Brockkamp und Nachbarstraßen, Wohngebiet nördlich der Roxeler Straße in Roxel. Wohndichte: 34.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Davertstraße und Nachbarstraßen, Wohngebiet am südlichen Rand von Amelsbüren. Wohndichte: 29.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Dorbaumstraße und Nachbarstraßen, Wohngebiet in Handorf-Dorbaum. Wohndichte: 27.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Peppinghegeweg und Nachbarstraßen, Wohngebiet im Süden von Angelmodde. Wohndichte: 25.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Anton-Bruchausen-Straße, geplantes Neubaugebiet im Zentrum Nord. Wohndichte: 170-190.

    Foto: -kb-
  • Roddestraße, geplantes Neubaugebiet nahe der Friedrich-Ebert-Straße. Wohndichte: 160-170.

     

    Foto: -kb-
  • Moldrickx-Gelände, geplantes Baugebiet auf altem Gärtnerei-Areal in Kinderhaus. Wohndichte: 80-90.

    Foto: kaj
  • Beresa-Gelände,  geplanten Neubaugebiet auf dem Areal des alten Autohauses in Mecklenbeck. Wohndichte: 65.

    Foto: sch
  • Albachten Ost, geplantes Neubaugebiet in Albachten südlich der Weseler Straße. Wohndichte: 55.

    Foto: sn
  • Markweg, geplantes Baugebiet auf altem Gärtnereigelände südlich des Markweges, nahe Hoher Heckenweg. Wohndichte: 50.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Petersdamm, Neubaugebiet auf dem früheren Lancier-Gelände in Wolbeck. Wohndichte: 25-30.

    Foto: mlü
  • Landwehr, Neubaugebiet nördlich der Straße Landwehr in Sprakel. Wohndichte: 25-30.

    Foto: kaj
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