Erwartete Kältewelle
Münsters Minus-Rekord wird wohl nicht geknackt

Münster -

Am Wochenende begeben sich die Temperaturen in Münster auf Sturzflug. Sibirische Kälte und Dauerfrost bis Anfang März sind angesagt. Der Rekordwert von Silvester 1996 wird aber wohl nicht geknackt.

Donnerstag, 22.02.2018, 16:06 Uhr
Eiskalt, aber meist sonnig: So soll das Wetter in den kommenden Tagen werden.
Eiskalt, aber meist sonnig: So soll das Wetter in den kommenden Tagen werden. Foto: Oliver Werner

Ab Sonntag stürzen auch in Münster die Temperaturen in den Keller. Die Meteorologen sagen bis Anfang März Dauerfrost voraus, nachts soll das Thermometer bis unter minus zehn Grad fallen . Ab Dienstag können in Münster zudem Schneeschauer fallen.

Auch wenn die vergangenen Winter wiederholt deutlich zu mild ausfielen – sibirische Kältewellen hat es in Münster immer wieder gegeben. Zuletzt fielen die Tiefsttemperaturen im Dezember 2016 mehrere Nächte lang unter minus fünf Grad, Weihnachten 2016 wurden sogar minus zehn Grad gemessen.

Frostiges Münster

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  • Frostiges Münster: Auf dem Aasee schwimmen kleine Eisschollen.

    Foto: Oliver Werner
  • Das Eis ist etwa daumendick.

    Foto: Oliver Werner
  • Bei strahlend blauem Himmel genießen Spaziergänger die Sonne, trotz der niedrigen Temperaturen.

    Foto: Oliver Werner
  • Angesichts der erwarteten Kältewelle ist dicke Winterkleidung unverzichtbar.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch beim Stadtbummel sollte man sich angesichts erwarteter Temperaturen von bis zu minus zehn Grad gut einpacken.

    Foto: Oliver Werner

Auch im Januar 2016 und im März 2014 stürzte das Thermometer in jeweils einer Nacht bis auf minus zehn Grad ab, im Januar 2012, Dezember 2010 und Dezember 2009 wurden in Münster in jeweils einer Nacht sogar minus 16 Grad gemessen. Die kälteste Winternacht der vergangenen Jahrzehnte war der Jahreswechsel 1996/1997 – damals fiel das Thermometer bis auf minus 18 Grad.

Die werden nach Vorhersage der Meteorologen in der kommenden Woche in Münster wohl nicht erreicht. In einigen Gegenden Ost- und Süddeutschlands sollen hingegen sogar unter minus 20 Grad drin sein.

Einziger Trost für die bevorstehende Kältewelle: Die Sonne wird oft von einem blauen Himmel scheinen, und tagsüber schaffen es die Temperaturen dank der bereits hoch stehenden Sonne, bis nahe an den Gefrierpunkt zu klettern.

Frostige Rieselfelder

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  • Auch in den Rieselfeldern fröstelt es. Immerhin: Die Sonne scheint. Ein Zeichen des Frühlings?

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  • Noch herrscht hier eine winterliche Stimmung, denn auch in den nächsten Tagen sind keine steigenden Temperaturen in Sicht. Im Gegenteil:

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  • Sibirische Kälte und Dauerfrost bis Anfang März sind angesagt. Einziger Trost für die bevorstehende Kältewelle: Die Sonne wird oft von einem blauen Himmel scheinen.

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  • Bis dahin bleiben uns frostige landschaftliche Impressionen.

    Foto: Oliver Werner
  • Frostige Rieselfelder Foto: Oliver Werner
  • Frostige Rieselfelder Foto: Oliver Werner
  • Frostige Rieselfelder Foto: Oliver Werner
  • Frostige Rieselfelder Foto: Oliver Werner
  • Frostige Rieselfelder Foto: Oliver Werner
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