Do., 01.03.2018

Inklusion Titus eröffnet Skatepark in Namibia

Laura McLeod-Katjirua, Gouverneurin der Khomas Region, und Titus Dittmann haben den Skatepark offiziell eröffnet..

Laura McLeod-Katjirua, Gouverneurin der Khomas Region, und Titus Dittmann haben den Skatepark offiziell eröffnet.. Foto: pd

Münster - 

Jahrelang wurde beharrlich daran gearbeitet, jetzt ist der erste inklusive Skatepark in Namibia eröffnet. Kinder mit Hör-, Seh- und geistiger Behinderung sollen hier besondere Beachtung erhalten. Treiber des Projekts: Titus Dittmann aus Münster.

In Windhoek, Namibia, wurde der erste inklusive Skatepark eröffnet. Durch eine Zusammenarbeit von The Global Experience aus Münster, Global Experience Namibia, den münsterischen Unesco-Schulen Schillergymnasium und Primusschule und Skate-Aid entstand am National Institute for Special Education das Projekt. Eingeweiht wurde der Park von Laura McLeod-Katjirua, der Gouverneurin der Khomas Region und Skate-Aid Gründer Titus Dittmann.

Nach drei Jahren Vorbereitungszeit, vielen Schüleraustauschen und mit Beharrlichkeit wurde der inklusive Skatepark feierlich eröffnet, heißt es in einer Pressemitteilung von Skate-Aid. Auf dem Gelände befinden sich neben dem Skatepark die Schulen für Kinder mit Hör-, Seh- und geistiger Behinderung. Sie sollen bei diesem Projekt besondere Beachtung erhalten.

„Neben der persönlichkeitsbildenden Arbeit mit dem Skateboard ist der Skatepark ganz auf Inklusion ausgerichtet, an der auch die A Shipena Secondary School beteiligt ist“, so der stellvertretende Landeskoordinator der Unesco-Schulen NRW und „The Global Experience“-Geschäftsführer Chistoph Lammen in der Mitteilung. Als sicherer Begegnungsraum solle der Park Kindern und Jugendlichen ungeachtet von Herkunft, Aussehen, Nationalität, Religion oder Behinderung mit Skateboarding als gemeinsamen Berührungspunkt die Möglichkeit geben, zusammen zu skaten.

Titus Dittmann fügt hinzu: „Skateboarding macht nicht nur Kinder stark, sondern hat auch die Kraft der Integration sowie der Inklusion.“ Indem sie zusammen skaten, verschwinden soziale Grenzen und der gemeinsame Spaß stehe im Vordergrund, so der Skateboard-Pionier.

Betreut werden die Kinder in den nächsten Monaten von dem erfahrenen Skate-Aid-Aktivisten Gabriel Santos. Ab August sollen dann zwei Freiwilligendienst-Plätze eingerichtet werden.



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