Auftakt-Event „Drei blinde Passagiere“
Promi-Blind-Date auf der MS Günther

münster -

Trotz Minusgraden nahm die MS Günther am Donnerstag Kurs auf den münsterischen Kanal. Mit drei lokalen Persönlichkeiten, die weder Moderator Leon Windscheid noch das Publikum vorher kannten, war die Stimmung bei der intimen Talkrunde ausgelassen. Der Moderator schaffte es, seinen Gästen auch private Details zu entlocken.

Freitag, 02.03.2018, 16:30 Uhr aktualisiert: 02.03.2018, 20:18 Uhr
Die Hauptakteure des Abends: (v.l.) Richard Jung, Leon Windscheid, Anja Brukner und Oberbürgermeister Markus Lewe.
Die Hauptakteure des Abends: (v.l.) Richard Jung, Leon Windscheid, Anja Brukner und Oberbürgermeister Markus Lewe. Foto: Marina Sudahl

Dem pfeifenden Wind und den schwimmenden Eisschollen zum Trotz legte die MS Günther am 1. März um 20 Uhr von Münsters Stadthafen ab. Mit an Bord: rund 75 Gäste, fünf Crew-Mitglieder, „Wer wird Millionär“-Gewinner und Moderator des Abends Leon Windscheid und seine drei blinden Passagiere. Wer diese sind, das wussten Moderator und Publikum vorher nicht, so ist das Prinzip der Talkshow.

Zum Auftakt der Event-Reihe „Drei blinde Passagiere“ kamen Antenne Münster-Moderatorin Anja Brukner, Künstler Richard Jung (bekannt als Dr. Ring-Ding) und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe.

Seinen ersten Gast, Radiomoderatorin Anja Brukner, bekam Windscheid zunächst nicht zu sehen und versuchte, sie nur anhand von Fragen zu erkennen. Im Gespräch entlockte Windscheid ihr auch private Details. Auf die Frage, was sie denn zuhause für Radiosender höre, antwortete Brukner offen: „Ich höre Radiosender, bei denen niemand spricht“, und hatte damit die Lacher auf ihrer Seite.

Auch Richard Jung spielte - zusammen mit dem Publikum - ein Spiel: Nachdem Moderator Windscheid einen Satz vorgelesen hatte, konnten sich alle entscheiden, ob dieser von Pietro Lombardi oder doch eher von US-Präsident Donald Trump stammt. Jung gab auch eine Gesangs-Kostprobe zum Besten und erzählte, dass er als Kind gerne eine Geisterbahn bauen wollte.

MS Günther nimmt Kurs auf Münsters Persönlichkeiten

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  • „Wer wird Millionär“-Gewinner und Moderator des Abends Leon Windscheid begrüßt seine rund 75 Gäste an Bord der MS Günther.

    Foto: Marina Sudahl
  • Die drei blinden Passagiere kennt weder das Publikum noch Leon Windscheid vorher. Damit er sie nicht beim Betreten des Schiffes sieht, muss er sich die Augen verbinden.

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  • Immer noch mit verbundenen Augen versucht Windscheid, seinen ersten Gast nur durch gezielte Fragen zu erkennen.

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  • Der erste Gast des Abends: Antenne Münster-Moderatorin Anja Brukner. Im Gespräch mit dem Moderator erzählt sie über ihren Job, aber auch über ihr Privatleben.

    Foto: Marina Sudahl
  • Rund 75 Gäste kamen an Bord der MS Günther, dazu noch die fünf Crewmitglieder, der Moderator und die drei blinden Passagiere.

    Foto: Marina Sudahl
  • Mit seinem zweiten Gast, Künstler Richard Jung (bekannt als Dr. Ring-Ding) spielte Windscheid „Wer hat‘s gesagt?“ Dabei mussten der Gast und das Publikum raten, ob die vorgelesenen Sätze aus dem Mund von Sänger Pietro Lombardi oder US-Präsident Donald Trump stammen.

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  • Der letzte Gast des Abends: Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe. Mit ihm sprach Leon Windscheid auch mal fernab von der Politik über private Themen.

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  • Auch der Oberbürgermeister musste ein Spiel spielen: Er stellte seine Pantomime-Fähigkeiten unter Beweis. Für die gute Performance bekam das gesamte Publikum einen Schnaps aufs Haus.

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  • Die Hauptakteure des Abends in einem Bild: (v.l.) Künstler Richard Jung, Moderator Leon Windscheid, Radiomoderatorin Anja Brukner und Oberbürgermeister Markus Lewe.

    Foto: Marina Sudahl

Windscheids letzter Gast war Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, der zunächst seine Pantomime-Fähigkeiten unter Beweis stellen musste. Fernab von der Politik lernte das Publikum die private Seite des Oberbürgermeisters kennen. Die Frage, was er wäre, wenn er nicht das Amt des Bürgermeisters hätte, konnte er ohne zu zögern beantworten: Indianer.

Die gute Stimmung unter Deck konnte durch das Wetter nicht getrübt werden. Die MS Günther bahnte sich ihren Weg durch die Eisschollen und brachte ihre Gäste nach zwei Stunden Fahrt wieder sicher zurück in den Hafen.

Die nächste Talkrunde in intimer Atmosphäre ist für den 19. Juli geplant. Dann natürlich mit drei neuen blinden Passagieren und ohne Eisschollen auf dem Kanal.

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