Mi., 14.03.2018

Geburtenstatistik in NRW Darum ist Münster Schlusslicht

Geburtenstatistik in NRW: Darum ist Münster Schlusslicht

Foto: colourbox.de (Symbolfoto)

Münster - 

In NRW steigt die durchschnittliche Kinderzahl. Münster ist dennoch Schlusslicht. Die Verwaltung sieht einen möglichen Grund in der Bevölkerungsstruktur.

Von Anna Spliethoff

Münster ist neues Schlusslicht der Geburtenstatistik in NRW. Das hatte das Statistische Landesamt in der vergangenen Woche bekanntgegeben. Während die durchschnittliche Kinderzahl je Frau 2016 auf 1,62 gestiegen war, liegt der Wert in Münster bei gerade einmal 1,35.

In der Stadtverwaltung hat man für diesen Unterschied zumindest im Ansatz eine Erklärung, wie eine Mitarbeiterin des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung sagt. Grundsätzlich sei die Geburtenrate von der Bevölkerungsstruktur abhängig: „Viele der Frauen im gebärfähigen Alter in Münster befinden sich in der Ausbildung.“ Gemeint seien vor allem Studentinnen. „Die priorisieren Kinder in dieser Situation nicht“, so die Mitarbeiterin.

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Der Eintritt in die Familiengründungsphase mit dem Entschluss für Kinder erfolge häufig außerhalb des Stadtgebietes: „Das ist ein möglicher Einflussfaktor.“ Letztendlich bleibe es aber auch eine persönliche Entscheidung. Zwar habe Münster die niedrigste Geburtenziffer der Kreise und kreisfreien Städte in NRW, dennoch sei ein Anstieg zu beobachten, so die Mitarbeiterin weiter. Und das betreffe die absolute Zahl an Geburten sowie die durchschnittliche Kinderzahl.

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